Tag-Archive for » Süßkartoffeln «

Rindercurry mit Süsskartoffeln, Bohnen, Tomaten und Berbere Gewürz

Der Sommer hat sich wohl endgültig verabschiedet. Für verregnete Tage gibt es nichts schöneres als ein von innen wärmendes Curry Gericht, das ist echtes Soulfood!

more »

Süßkartoffelspätzle mit Gemüse

Meine Kinder lieben Spätzle über Alles. Damit die Spätzle nicht nur als Soßenbeilage dienen, gibts heute Süßkartoffelspätzle in einer Gemüsepfanne.

Weiterlesen

Mediterranes Zucchini Süßkartoffel Gemüse mit Tomaten und Feta – Beilage für Faule

Heute war ich faul. Es gab gebratenes Putensteak und da musste eine schnelle Beilage her. Ich habe Zucchini und Süßkartoffel mit Tomate und Feta gemacht, das geht schnell, sieht schön bunt aus und schmeckt gut zu kurz Gebratenem.

more »

Süßkartoffelcreme mit Kokos

Momentan experimentiere ich mit Dips und Saucen. Die passen ideal zu Falafel, wie hier, oder auch zu kurzgebratenem Fleisch oder gegrilltem. Gerade knusprige Kichererbsenbällchen harmonieren hervorragend zu einem cremig geschmackvollen Dip wie der Süßkartoffelcreme mit Kokos.

more »

Mit Couscous und Feta gefüllte Paprika auf Zucchini, Auberginen und Süßkartoffel mit Balsamico

Kurz vor den Osterfeiertagen darf man ruhig nochmal was fleischloses zu sich nehmen, Festtagsbraten gibt es bestimmt genug. Heute gibts mit Couscous und Feta gefüllte Paprika auf Mischgemüse mit Balsamico. Eine leichte vegetarische Speise mit viel verschiedenem Gemüse.

Gefuellte Paprika Couscous

more »

Forelle Marrakesch mit zweierlei Kartoffeln

In der Fastenzeit (und nicht nur dann) sollte man weniger Fleisch essen, deswegen gibts heute ein Fischgericht. Am Besten nimmt man natürlich einheimischen Fisch, der nicht erst über den halben Globus geflogen kommt – schmeckt außerdem frisch viel besser. Ich habe heute frische Forellen bekommen, die gibts diesmal nicht einfach mit Kräuter und Zitrone, sondern mit einer marokkanischen Gewürzmischung und Olivenöl. Als Beilage gibt zweierlei Kartoffeln, Bratkartoffeln und ein Süßkartoffelgemüse.

Forelle Marrakkesch

more »

Rotbarschfilet in Gewürzpanade zu Süßkartoffelgratin mit Ziegenkäse

Der Rotbarsch ist im Ganzen ein sehr schön anzuschauender Fisch. Eine kräftig rot-orange Farbe und einige Stacheln an den Flossen lassen ihn fast gefährlich aussehen. In Deutschland wird er meist als Filet angeboten, hat festes und würziges Fleisch. Der Fisch bleibt beim Garen saftig und man erkennt die typisch salzige Würze eines Meerfisches.

Heute gibt es den Rotbarsch in einer leichten und würzigen Panade, dazu herzhaften Süßkartoffelgratin.

Rotbarsch

Der Rotbarsch wird zuerst in Zitronensaft eingelegt. Den kann man ruhig ziehen lassen bis der Gratin fast fertig ist, dann wird der Rotbarsch aus dem Zitronensaft genommen, abgetrocknet und gewürzt.

Die Filets würze ich mit Ras el-Hanout, einer marokkanischen Gewürzmischung. Ich bin normalerweise kein großer Fan von Gewürzmischungen, diese besteht aus ca. 25 verschiedenen und ist nicht ganz einfach selbst zu mischen. Ras el-Hanout schmeckt ausgezeichnet, fast ein wenig süß. Es wird in der Regel bei Fleisch oder Eintöpfen verwendet, passt aber auch zu kräftigem Fisch wie unserem Rotbarsch hier.

Nachdem das Gewürz einmassiert und eingezogen ist wende ich die Filets in etwas Mehl. Das schützt das Gewürz beim Braten vor dem Verbrennen, gibt eine dünne Panade und eine schöne Farbe. Die Filets werden dann in einer beschichteten Pfanne in wenig Öl auf einer Seite goldbraun gebraten, dann kurz gewendet und die Pfanne vom Ofen genommen damit die Filets fertig gar ziehen können aber nicht zu trocken werden.

Die Filets schmecken würzig bis süß, als Beilage gefällt mir ein Süßkartoffelgratin mit Ziegenkäse. Auch der schmeckt süß und würzig, passt ausgezeichnet zum Fisch.

Der Süßkartoffelgratin besteht zur Hälfte aus Süßkartoffeln und normalen Kartoffeln. Die Süßkartoffeln geben einen tollen süßen Geschmack, die Kartoffeln einen angenehmen Ausgleich und etwas festere Struktur. Die Kartoffeln sollten gut halb so dick geschnitten sein wie die Süßkartoffelscheiben, da sie länger zum garen brauchen. Man kann die Kartoffeln auch gleich groß schneiden und vorgaren, am Ende stört die unterschiedliche Dicke der Scheiben wohl nicht.

Die Kartoffelscheiben werden in eine gebutterte oder geölte Auflaufform geschlichtet. Ungefähr in der Mitte arbeitet man einige Scheiben Ziegenkäse mit ein und bedeckt sie mit dem Rest der Kartoffeln.

Den Gratin begießt man dann mit einer Mischung aus Milch, Sahne, Salz, Pfeffer und Muskatblüte. Die Milch streckt die Sahne ein wenig, soll ja nicht direkt auf die Hüfte gehen. Muskatblüte, auch Macis, ist eine feine Alternative zu Muskatnuss. Macis ist der Samenmantel des Muskatbaums und wird aus einem Gewebe zwischen Muskatfrucht und Kern gemacht. Es schmeckt sehr ähnlich der Muskatnuss, jedoch nicht ganz so bitter. Ist übrigens in vielen Wurstwaren enthalten, probiert es mal. Man kann damit sogar Süßspeisen ein wenig aufpeppen, ist einen Versuch wert!

Die letzte Lage ist dann wieder Käse. Am Ende wird der Gratin abgedeckt, z.B. mit Alufolie, damit er durchgaren kann bevor der Käse verbrennt. Nach 20 Minuten im Ofen nimmt man die Alufolie ab und bräunt den Käse noch ein wenig. Ich liebe Süßkartoffeln ohnehin, in der Kombination mit Ziegenkäse erhält man eine tolle Beilage zu vielen Gerichten. Sehr würzig, etwas süß. Man kann den Gratin auch mit Kokosmilch machen, wobei das meiner Meinung nach zu süß wird.

Süßkartoffelgratin ist eine vielseitige Beilage, je nach verwendeten Gewürzen. Die Süßkartoffeln machen den Gratin ein wenig leichter, damit eignet er sich auch zu kurzgebratenem Fleisch, Fisch oder Geflügel. Versucht es, schmeckt toll!

Ein herrlich würziges Menü mit einigen süßen Komponenten. Dazu kann man einen cremigen Chardonnay aus Frankreich trinken.

Chardonnay

Der Winzer Pierre Degroote aus Colombiers macht hier einen sehr gefälligen Weißwein. Aromen von Südfrüchten dominieren in der Nase. Der Geschmack ist fast cremig und blumig, ein Anklang von Vanille ist zu erkennen. Das Volumen kommt vom Ausbau im Holzfass, das ist auch gut so um mit den würzigen Geschmäckern von Fisch und Gratin mithalten zu können.

Der Weißwein schafft eine feine Balance zwischen Frucht und Körper, eine leichte Säure ist im Abgang zu erkennen. Ein wunderbarer Allround Weißwein, der mit deutlich unter 10 € noch dazu ausgenommen günstig ist.

 

Linsencurry mit Süßkartoffel und karamellisierten Auberginen

Kürzlich habe ich ein leckeres Curry nach einem Rezept von Jamie Oliver gegessen, im Original „Aubergine daal with handmade chapatis„. Das raffinierte daran ist das Topping mit gerösteten und karmellisierten Auberginen, ein toller Einfall der das ohnehin schon würzige Curry aufpeppt. Ich habe es ein wenig abgewandelt nachgekocht, ein wenig mehr Gewürze und mehr Sorten Gemüse schaden dem Curry nicht.

Als erstes werden die Auberginen gewürfelt und mit Zwiebelringen, Knoblauch und Ingwerstückchen in eine Auflaufform gegeben. Dann mit Sesamöl und Currypulver vermengen und ein wenig Honig darüberträufeln. Die Auflaufform wandert dann in den Backofen bis die Zwiebeln knusprig werden.

IMGP8834

Einstweilen werden die Linsen gekocht und verschiedenes Gemüse (Süßkartoffel, Paprika, Zwiebel, Knoblauch) geschnitten. Das Gemüse je nach Gargrad unterschiedliche lange in Erdnussöl anbraten und am Ende Currypulver dazugeben. Kurz anrösten und bevor das Pulver verbrennt mit Gemüsebrühe ablöschen und etwas Mais zugeben. Dann lässt man das Curry solange dünsten bis das Gemüse gar ist. Das Curry wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und mit einigen Schüssen Essig abgeschmeckt. Essig passt zwar nicht unbedingt in ein klassisches Curry, aber hervorragend zu Linsen. Und es ist eine tolle Kombination mit den karamellisierten Auberginen!

IMGP8850

Sobald die Auberginen mit Zwiebel dunkel und knusprig sind, wird das Curry damit verziert und angerichtet. Das Curry schmeckt eher sauer-scharf, die Auberginen süß und würzig, das passt ausgezeichnet zusammen. Jamie Oliver serviert dazu noch Reis uns selbst gebackene Fladen, ich finde das Curry allein reicht voll aus. Und ich war zu faul noch Fladen zu backen, heute musste es schnell gehen 😉

Zu einem Curry einen passenden Wein zu finden ist nicht immer einfach. Das Gericht heute schmeckt sehr würzig und nach Röstaromen, der Wein darf ein wenig Körper haben. Der Les Terrasses von Château Pesquié ist ein Cuvee aus den Reben Syrah und Grenache, verbindet Aromen von schwarzen Johannisbeeren und Pflaumen.

Chateau Pesquie

Im Abgang finden sich leichte Holznoten und Röstaromen. Der Weinkritiker Robert Parker hat dem Tropfen Höchstnoten zuteilwerden lassen und überaschende 94 Punkte vergeben, für einen Wein unter 10 Euro ein hohes Lob.

Zutaten: Auberginen, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Linsen, Paprika, Süßkartoffel, Mais, Gemüsebrühe, Essig, Erdnussöl, Currypulver, Salz, Pfeffer