Archive for the Category » Weißwein «

Lauwarmer Spargelsalat mit Ei und Kresse

Spargel, Spargel, Spargel, im Mai und Juni ist Asparagus das Gemüse der Wahl.

Damit man die edlen Stangen nicht immer nur gekocht mit Hollandaise serviert, habe ich heute Spargelsalat gemacht.

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Salat von grünem Spargel mit Erdbeeren

Zum Auftakt der Spargelsaison gibts lecker Spargelsalat! Grüner Spargel mit Erdbeeren und Balsamicovinaigrette macht auch fürs Auge was her – und schmeckt nebenbei noch lecker!

Gruener Spargel mit Erdbeeren

Grünen Spargel mag ich lieber als weißen, der schmeckt etwas kräftiger und mehr nach Gemüse finde ich. Und ich liebe Spargelsalat, der klassische gedämpfte mit Sauce Hollandaise lockt mich persönlich nicht hinter dem Ofen hervor. Aber das ist ja gottseidank Geschmackssache.

Obwohl Spargel sehr häufig gedünstet oder im Dampf gegart wird sollte man auch mal ausprobieren die Stangen in der Pfanne zu braten. Einfach grünen und weißen klein schneiden und in Öl braten, dauert 5 Minuten und schmeckt wow! Aber dazu mehr ein anderes Mal.

Für den Spargelsalat mit Erdbeeren wird der grüne Spargel in einer Pfanne langsam in Öl bissfest gegart. Nicht zu heiß, sonst verbrennen die Stangen. Am Besten nimmt man gutes Olivenöl, das man später auch für die Salatvinaigrette benutzt.

Während die Stangen vor sich hin garen, mixt man eine Vinaigrette aus Olivenöl, Balsamicoessig, Zitronenschale, Salz, Honig und Pfeffer. Die noch heißen Spargelstangen vermengt man mit dem Dressing, damit es etwas durchziehen kann. Dann ein paar Erdbeeren dazugeben, und fertig ist eine einfache und trotzdem leckere Vorspeise!

Dazu reicht man am Besten knackiges Baguette.

Als Getränk finde ich passt ein gekühlter Martini gut dazu. Klingt erstmal gewöhnungsbedürftig, aber das leicht herbe Aroma des grünen Spargels mit den süßen Erdbeeren passt gut zur herb-süßen Note des Martini.

Ein schönes Sommergetränk zu einem leicht-delikaten Salat, doch, das geht!

Spaghetti Tetrazzini nach Jamie Oliver

Eigentlich suchte ich nur ne Verwertung für übrig gebliebene Spaghetti. Ein wenig Schmökern in meinen Kochbüchern ließ mich bei Jamie Oliver landen, das Buch „Genial Italienisch“ hat eine große Bandbreite an oft sehr einfachen aber geschmackvollen Gerichten. Die Spaghetti Tetrazzini haben mich tatsächlich überzeugt. Einfach aber raffiniert, richtiges Soul Food!

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Fenchel Räucherlachs Salat

Räucherlachs und Fenchel passen sehr gut zusammen. Am Besten ganz schnörkellos und unverfälscht, als leicht marinierter Salat mit Öl und Gewürzen!

Fenchel Lachs Salat

Die Zubereitung ist denkbar einfach…

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Dicke Spaghetti auf Gemüseragout nach Fattoria La Vialla

Italienische Pasta ist so einfach wie lecker. Kürzlich habe ich ein Probierpaket der Fattoria La Vialla versucht und war schlichtweg begeistert.

Die Fattoria La Vialla ist einer der größeren Bio Bauernhöfe der Toskana und verkauft sowohl Pasta, als auch Weine, Öle und einige weitere Leckereien aus eigener Herstellung. Man kann sogar den Bauernhof besuchen und sich dort verköstigen lassen.

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Kabeljau auf Spaghetti Nero mit Fenchel-Sahnesauce und Paprikawürfel

Heute gibts eine farbenfrohe Pasta mit Fisch, was fürs Auge und sehr lecker noch dazu!

Pasta Nero Fenchel Sahne Kabeljau

Ich hatte noch schwarze Nudeln vom letzten Italienurlaub. Die Farbe kommt von Tintefisch Tinte – immer wieder ein schöner, wenn auch für manche irritierender Anblick.

Die Sauce, eine Fenchel-Sahne-Sauce geht relativ schnell. Fenchel klein würfeln und mit Zwiebeln anschwitzen. Eine Knoblauchzehe dazupressen und mit Sahne und Milch ablöschen. Sahne alleine ist mir etwas zu fett, daher strecke ich ungefähr 1:1 mit Milch. Mit Salz und Pfeffer würzen und Estragon und Oregano dazugeben, letzteren am Besten frisch.

Dann den Kabeljau in die Sauce legen und auf kleiner Hitze garen. Dabei bleibt der Fisch saftig und zart! Am Ende noch einen Spritzer Zitronensaft dazu geben und fertig ist die Sauce.

Während der Fisch gart setzt man die Pasta auf und brät gewürfelte Paprika kurz und scharf an. Wenn die Würfel leicht hellrot werden die Pfanne vom Herd nehmen und mit einem kleinen Schuss Balsamico ablöschen. Nicht zu viel Essig verwenden, das passt sonst nicht mehr zur Fenchelsauce. Ein Spritzer davon unterstreicht die Paprika aber sehr passend.

Nach ca. 10 Minuten ist der Fisch durch, das Gericht geht sehr schnell. Nicht sehr aufwändig, aber farbenfroh, gesund – wenn man wenig Sahne nimmt und lecker – wenn man viel Sahne nimmt 😉

Die Fenchel-Sahne-Sauce passt ausgezeichnet zu Salzwasserfisch, die Paprikawürfel geben noch Pep aus Süße und Säure mit. Nur nicht zu viel Balsamico verwenden und nicht zu lange garen, die Paprika sollten noch bissfest sein.

Zu dieser Pasta sollte man einen leichten Wein trinken. Die Fenchelsauce sowie der Fisch sind eher sanft im Aroma, es passt beispielsweise der Pinot Grigio von la latura.

 

Pinot Grigio

Der Biowein ist ein fruchtiger und leichter Grauburgunder mit Zitrusnoten und leichten Aromen von Litschi. Ein klassischer Supermarktwein um die 10 Euro, durchaus passend für ein leichtes Gericht oder laue Sommerabende.

Gegrilltes Filet von der Lachsforelle mit Grillgemüse und einem kräftigen Chardonnay

Ostern ist vorbei, nun kommt das sonnige Frühjahr. Höchste Zeit den Grill anzuwerfen!

Zum Grillen eignen sich nicht nur ganze Fische, auch Fischfilets kann man lecker zubereiten. Man muss nur ein wenig aufpassen dass sie nicht trocken werden. Heute habe ich frische Lachsforellenfilets bekommen. Lachsforellen sind aufgrund des Futters rötlich gefärbt, schmecken fein nussig und sehen gut aus. Leider gibts die in der Regel nur aus Zuchtbetrieben…

Lachsforelle 1

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Rotbarschfilet in Gewürzpanade zu Süßkartoffelgratin mit Ziegenkäse

Der Rotbarsch ist im Ganzen ein sehr schön anzuschauender Fisch. Eine kräftig rot-orange Farbe und einige Stacheln an den Flossen lassen ihn fast gefährlich aussehen. In Deutschland wird er meist als Filet angeboten, hat festes und würziges Fleisch. Der Fisch bleibt beim Garen saftig und man erkennt die typisch salzige Würze eines Meerfisches.

Heute gibt es den Rotbarsch in einer leichten und würzigen Panade, dazu herzhaften Süßkartoffelgratin.

Rotbarsch

Der Rotbarsch wird zuerst in Zitronensaft eingelegt. Den kann man ruhig ziehen lassen bis der Gratin fast fertig ist, dann wird der Rotbarsch aus dem Zitronensaft genommen, abgetrocknet und gewürzt.

Die Filets würze ich mit Ras el-Hanout, einer marokkanischen Gewürzmischung. Ich bin normalerweise kein großer Fan von Gewürzmischungen, diese besteht aus ca. 25 verschiedenen und ist nicht ganz einfach selbst zu mischen. Ras el-Hanout schmeckt ausgezeichnet, fast ein wenig süß. Es wird in der Regel bei Fleisch oder Eintöpfen verwendet, passt aber auch zu kräftigem Fisch wie unserem Rotbarsch hier.

Nachdem das Gewürz einmassiert und eingezogen ist wende ich die Filets in etwas Mehl. Das schützt das Gewürz beim Braten vor dem Verbrennen, gibt eine dünne Panade und eine schöne Farbe. Die Filets werden dann in einer beschichteten Pfanne in wenig Öl auf einer Seite goldbraun gebraten, dann kurz gewendet und die Pfanne vom Ofen genommen damit die Filets fertig gar ziehen können aber nicht zu trocken werden.

Die Filets schmecken würzig bis süß, als Beilage gefällt mir ein Süßkartoffelgratin mit Ziegenkäse. Auch der schmeckt süß und würzig, passt ausgezeichnet zum Fisch.

Der Süßkartoffelgratin besteht zur Hälfte aus Süßkartoffeln und normalen Kartoffeln. Die Süßkartoffeln geben einen tollen süßen Geschmack, die Kartoffeln einen angenehmen Ausgleich und etwas festere Struktur. Die Kartoffeln sollten gut halb so dick geschnitten sein wie die Süßkartoffelscheiben, da sie länger zum garen brauchen. Man kann die Kartoffeln auch gleich groß schneiden und vorgaren, am Ende stört die unterschiedliche Dicke der Scheiben wohl nicht.

Die Kartoffelscheiben werden in eine gebutterte oder geölte Auflaufform geschlichtet. Ungefähr in der Mitte arbeitet man einige Scheiben Ziegenkäse mit ein und bedeckt sie mit dem Rest der Kartoffeln.

Den Gratin begießt man dann mit einer Mischung aus Milch, Sahne, Salz, Pfeffer und Muskatblüte. Die Milch streckt die Sahne ein wenig, soll ja nicht direkt auf die Hüfte gehen. Muskatblüte, auch Macis, ist eine feine Alternative zu Muskatnuss. Macis ist der Samenmantel des Muskatbaums und wird aus einem Gewebe zwischen Muskatfrucht und Kern gemacht. Es schmeckt sehr ähnlich der Muskatnuss, jedoch nicht ganz so bitter. Ist übrigens in vielen Wurstwaren enthalten, probiert es mal. Man kann damit sogar Süßspeisen ein wenig aufpeppen, ist einen Versuch wert!

Die letzte Lage ist dann wieder Käse. Am Ende wird der Gratin abgedeckt, z.B. mit Alufolie, damit er durchgaren kann bevor der Käse verbrennt. Nach 20 Minuten im Ofen nimmt man die Alufolie ab und bräunt den Käse noch ein wenig. Ich liebe Süßkartoffeln ohnehin, in der Kombination mit Ziegenkäse erhält man eine tolle Beilage zu vielen Gerichten. Sehr würzig, etwas süß. Man kann den Gratin auch mit Kokosmilch machen, wobei das meiner Meinung nach zu süß wird.

Süßkartoffelgratin ist eine vielseitige Beilage, je nach verwendeten Gewürzen. Die Süßkartoffeln machen den Gratin ein wenig leichter, damit eignet er sich auch zu kurzgebratenem Fleisch, Fisch oder Geflügel. Versucht es, schmeckt toll!

Ein herrlich würziges Menü mit einigen süßen Komponenten. Dazu kann man einen cremigen Chardonnay aus Frankreich trinken.

Chardonnay

Der Winzer Pierre Degroote aus Colombiers macht hier einen sehr gefälligen Weißwein. Aromen von Südfrüchten dominieren in der Nase. Der Geschmack ist fast cremig und blumig, ein Anklang von Vanille ist zu erkennen. Das Volumen kommt vom Ausbau im Holzfass, das ist auch gut so um mit den würzigen Geschmäckern von Fisch und Gratin mithalten zu können.

Der Weißwein schafft eine feine Balance zwischen Frucht und Körper, eine leichte Säure ist im Abgang zu erkennen. Ein wunderbarer Allround Weißwein, der mit deutlich unter 10 € noch dazu ausgenommen günstig ist.