Archive for the Category » Pasta «

Mediterraner Tortellini Salat

Heute war ich faul, es gab schnell gemachten Tortellini Salat. Die Pasta kann man natürlich auch selbst machen, aber wenns mal schnell gehen soll, nimmt man fertige Tortellini aus dem Kühlregal. Idealerweise in Bio Qualität, mit der Füllung ist man dann flexibel. Mein Favorit ist eine schöne Kräuterfüllung, aber da wird der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Gerade zu Beginn der Grillzeit eine gern gesehene Beilage 😉

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Nudelsalat mit schwarzen Linsen und Basilikum

Juni ist Grillzeit! Und zum Grillen braucht man … genau – geilen Salat!

Mein Nudelsalat mit Gemüse, schwarzen Linsen und Basilikum ist ein Highlight jeder Grillparty. Egal ob zu Schwein, Rib-Eye, Fisch, Geflügel oder vegetarisch – eine perfekte Beilage.

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Spaghetti Tetrazzini nach Jamie Oliver

Eigentlich suchte ich nur ne Verwertung für übrig gebliebene Spaghetti. Ein wenig Schmökern in meinen Kochbüchern ließ mich bei Jamie Oliver landen, das Buch „Genial Italienisch“ hat eine große Bandbreite an oft sehr einfachen aber geschmackvollen Gerichten. Die Spaghetti Tetrazzini haben mich tatsächlich überzeugt. Einfach aber raffiniert, richtiges Soul Food!

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Gemüsecannelloni mit Tomatensauce und Ziegenkäse

Cannelloni sind Röhren aus Nudelteig mit ca. 2cm Durchmesser und 10cm lang. In der Regel werden sie gefüllt und in einer Auflaufform im Ofen gebacken. Traditionell mit Fleischsauce, heute gibt es sie mal vegetarisch – mit Gemüsefüllung und Tomatensauce.

Gemuesecannelloni

Die Hauptarbeit ist die Gemüsefüllung…

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Dicke Spaghetti auf Gemüseragout nach Fattoria La Vialla

Italienische Pasta ist so einfach wie lecker. Kürzlich habe ich ein Probierpaket der Fattoria La Vialla versucht und war schlichtweg begeistert.

Die Fattoria La Vialla ist einer der größeren Bio Bauernhöfe der Toskana und verkauft sowohl Pasta, als auch Weine, Öle und einige weitere Leckereien aus eigener Herstellung. Man kann sogar den Bauernhof besuchen und sich dort verköstigen lassen.

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Kabeljau auf Spaghetti Nero mit Fenchel-Sahnesauce und Paprikawürfel

Heute gibts eine farbenfrohe Pasta mit Fisch, was fürs Auge und sehr lecker noch dazu!

Pasta Nero Fenchel Sahne Kabeljau

Ich hatte noch schwarze Nudeln vom letzten Italienurlaub. Die Farbe kommt von Tintefisch Tinte – immer wieder ein schöner, wenn auch für manche irritierender Anblick.

Die Sauce, eine Fenchel-Sahne-Sauce geht relativ schnell. Fenchel klein würfeln und mit Zwiebeln anschwitzen. Eine Knoblauchzehe dazupressen und mit Sahne und Milch ablöschen. Sahne alleine ist mir etwas zu fett, daher strecke ich ungefähr 1:1 mit Milch. Mit Salz und Pfeffer würzen und Estragon und Oregano dazugeben, letzteren am Besten frisch.

Dann den Kabeljau in die Sauce legen und auf kleiner Hitze garen. Dabei bleibt der Fisch saftig und zart! Am Ende noch einen Spritzer Zitronensaft dazu geben und fertig ist die Sauce.

Während der Fisch gart setzt man die Pasta auf und brät gewürfelte Paprika kurz und scharf an. Wenn die Würfel leicht hellrot werden die Pfanne vom Herd nehmen und mit einem kleinen Schuss Balsamico ablöschen. Nicht zu viel Essig verwenden, das passt sonst nicht mehr zur Fenchelsauce. Ein Spritzer davon unterstreicht die Paprika aber sehr passend.

Nach ca. 10 Minuten ist der Fisch durch, das Gericht geht sehr schnell. Nicht sehr aufwändig, aber farbenfroh, gesund – wenn man wenig Sahne nimmt und lecker – wenn man viel Sahne nimmt 😉

Die Fenchel-Sahne-Sauce passt ausgezeichnet zu Salzwasserfisch, die Paprikawürfel geben noch Pep aus Süße und Säure mit. Nur nicht zu viel Balsamico verwenden und nicht zu lange garen, die Paprika sollten noch bissfest sein.

Zu dieser Pasta sollte man einen leichten Wein trinken. Die Fenchelsauce sowie der Fisch sind eher sanft im Aroma, es passt beispielsweise der Pinot Grigio von la latura.

 

Pinot Grigio

Der Biowein ist ein fruchtiger und leichter Grauburgunder mit Zitrusnoten und leichten Aromen von Litschi. Ein klassischer Supermarktwein um die 10 Euro, durchaus passend für ein leichtes Gericht oder laue Sommerabende.

Pasta mit Garnelen, Knoblauch, Rosmarin und Öl

Tolle Gerichte müssen nicht immer aufwändig sein. Eines der besten Pastarezepte das ich kenne dauert nur wenige Minuten und schmeckt einfach unglaublich. Es sind nur Garnelen, Gewürze und Öl, das zaubert ein tolles Geschmackserlebnis.

Pasta mit Garnelen 1

Man braucht nur rohe Garnelen, frische Kräuter und Olivenöl. Wenige Zutaten, dafür sollten es gute Produkte sein. Die Garnelen dürfen ruhig tiefgefroren sein, nur sollten sie roh sein. Vorgekochte schmecken häufig nach gar nichts. Bio Garnelen kosten mehr bzw. gibts die in recht kleinen Packungen, aber das lohnt sich am Ende. Die Kräuter müssen unbedingt frisch sein, z.B. Rosmarin und Knoblauch. Und feinstes Pflanzen- und Olivenöl.

Aber der Reihe nach. Die Garnelen werden in Öl angebraten. Dazu besser hocherhitzbares Öl benutzen, Olivenöl verbrennt dabei. Wenn die Garnelen auf einer Seite schön rot sind schaltet man die Ofen herunter und dreht die Tierchen um. Dann presst man 2-3 Knoblauchzehen darüber, gibt fein gehackte Kräuter dazu und gießt reichlich Olivenöl in die Pfanne. Bei geringer Hitze garen die Garnelen dann fertig, das gute Olivenöl und die Kräuter verbrennen nicht mehr.

Pasta mit Garnelen

In der Zwischenzeit hat man schon die Pasta gekocht, Tagliatelle passen ausgezeichnet. Ich hatte noch welche mit Rosmarin und Knoblauch zuhause, die sind natürlich für dieses Rezept ideal. Natürlich tun es ganz normale mindestens genauso. Sobald die Pasta fast fertig ist gibt man sie zu den Garnelen in Öl und schwenkt sie wenige Minuten bis sie die richtige Konsistenz haben.

Kürzlich am Gardasee habe ich den passenden Wein dazu gefunden, ein Lugana von Ottella.

Lugana

Der Weißwein aus der Trebbiano Traube besticht durch fruchtige Aromen von Apfel, Kiwi und Melone. Keine übertriebene Süße sondern ein gesunder Körper mit ein wenig Säure ausbalanciert. Eine wunderbare Kombination zu der feinen Pasta, ein leichtes Sommergericht das ist wenigen Minuten zubereitet ist und ausgezeichnet schmeckt.

Rucolapesto selbst gemacht

In unserem Hochbeet wuchert der Rucola! Ich mische gern ein paar Blätter unter gemischten Salat, aber im Moment ist so viel erntereif dass ich den anderweitig verarbeiten muss. Hab mich mal an Rucolapesto versucht, das ist richtig fein geworden!

Rucolapesto 2

Pesto habe ich noch nie selbst gemacht, aber in Zukunft werde ich verschiedene Kräuter verarbeiten. Ist nicht schwer und schmeckt super! Neben Rucola geht klassisch Basilikum oder Bärlauch. Die Kräuter werden mit Parmesan, Öl, Kernen und Gewürzen püriert und in Gläser gefüllt.

Die meiste Arbeit ist das Vorbereiten des Rucola. Abschneiden, waschen und aussortieren. Für ein Kilo kann man gut mal eine halbe Stunde putzen. Man sollte die harten Stiele wegreißen und auch welke Blätter aussortieren. Frische junge Blätter schmecken am Besten und halten sich auch lange. Den Rucola grob zerkleinern und in eine Schüssel geben.

Nebenbei röstet man Kerne an. Im klassichen Pesto findet man nur Pinienkerne. Ich habe eine Mischung aus Pinienkernen, Sonnenblumenkernen und Mandeln genommen. Sonnenblumenkerne schmecken schön würzig, und Mandeln hatte ich noch übrig 🙂

Die Kerne ohne Öl anrösten und kalt werden lassen. Dann zusammen mit geriebenem Parmesan zum Rucola geben. Grob gesagt gibt die Menge an Kernen, Parmesan und Öl in gleichen Teilen zusammen etwa die Menge an Rucola. Wichtig ist frisch geriebenen Parmesan zu benutzen, der fertig geriebene Käse, der oft kein echter Parmesan ist verdirbt das Pesto. Das Verhältnis der Zutaten muss man einmal ausprobieren, je nachdem ob man es eher kerniger, würziger oder salziger mag. Auch die Menge an Öl kann variieren, ich habe das Öl langsam dazugegossen bis die Konsizenz wie gewünscht war.

Man würzt das Pesto noch mit Meersalz, Pfeffer und etwas Honig und füllt es in Gläser ab. Das Pesto mit einem Schuss Öl am Glas luftdicht abschließen und es sollte sich viele Wochen halten. Wenn man es nicht zwischendrin gegessen hat…

Rucolapesto 1