Türmchen aus Hähnchenbrust mit Apfel, Kürbis und Ziegenkäse an einer Kokos-Garnelensauce

Langsam wird es weihnachtlich, da passen süßliche Aromen von Kürbis und Apfel ganz hervorragend ins Essen. Heute gibts Türmchen von der Hähnchenbrust, mit Apfel, Kürbis und Ziegenkäse. Das Ganze wird dann mit einer Sauce aus Garnelen und Kokosmilch serviert. Eine nicht alltägliche Kombination aus Süße, Fisch und Hähnchen, die unglaublich lecker schmeckt und perfekt harmoniert – probiert es aus und lasst Euch überraschen!

Als erstes werden die Türmchen vorbereitet. Dazu Hähnchenbrust in rechteckige Stücke (3-6 cm) schneiden, mit Salz, Pfeffer und Curry würzen und abwechselnd mit Apfel und Kürbis auf einen Zahnstocher stecken. Dabei sollten die Apfelscheiben gut doppelt so dick wie die Kürbisscheiben sein aber nur halb so dick wie das Hähnchen, dann werden alle Teile gleichzeitig gar. Die Türmchen in eine gefettete Auflaufform geben und 20 Minuten im Ofen backen.

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Während das Hähnchen gart können wir die Sauce vorbereiten. Dazu werden Zwiebel und Knoblauch in Öl angeschwitzt und Garnelen dazugegeben. Kurz scharf anbraten, mit Kokosmilch ablöschen und ein paar Gewürze dazugeben (Lorbeer, einige Spritzer Sojasauce, Zitronensaft) und dann eine Weile köcheln lassen. Dann wird die Sauce mit den Garnelen püriert (vorher Lorbeer rausnehmen) und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Durch das Pürieren der Garnelen wird die Kokosmilch sehr sämig, und die Tierchen geben ein tolles Aroma. Einige Tierchen sollte man im Ganzen aufheben, sieht gut aus und schmeckt.

In der Zwischenzeit sind die Hähnchen fast gar, kurz vor Ende kommt auf die Türmchen noch eine Lage Ziegenkäse und die Türmchen werden kurz damit überbacken. Die Hähnchentürmchen schmecken fein nussig, würzig und fruchtig, die Sauce einerseits süß und doch würzig, die pürierten Garnelen geben dem Ganzen den letzten Schliff.

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Auf den ersten Blick ist die Kombination aus Hähnchen, Obst, Ziegenkäse, Kokosmilch und Garnelen recht ungewohnt. Auch wenn man es sich vielleicht nicht vorstellen kann wie es schmeckt, probierts aus! Die Zutaten passen ausgezeichnet zusammen, ich war selbst überascht. Und es ist recht unkompliziert zuzubereiten.

Zu diesem zueggeben ausgefallenen Hauptgericht ist die Weinauswahl nicht ganz einfach. Die vielen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen verlangen nach einem runden aber trotzdem vollen und komplexen Begleiter. Er sollte wenig Säure vorweisen und eine würzige Fruchtnote haben. Die Qual der Wahl viel auf einen ausgezeichneten Weißburgunder des Hauses Pfaffmann aus der Pfalz.

Pfaffmann Weissburgunder

Das Weingut Pfaffmann besteht seit 1955 und bewirtschaftet derzeit ca. 55 Hektar. Der aktuelle Eigentümer hat sich einer ganz besonderen Qualität verschrieben, was man in diesem Tropfen wohl erkennt.

Der Weißburgunder duftet leicht nussig nach Aromen von Frucht, Butter und Gebäck. Ganz ungewöhnlich und gehaltvoll in der Nase hält der Weiße die Versprechen auch im Geschmack. Er ist sehr rund ohne zu spitze Säure, schmeckt eher weich und geschmeidig. Die Vielzahl von Aromen ist ein schönes Pendant zum Essen, harmonisch, fruchtig-süß und auch nussig-würzig. Ich gebe zu, die Beschreibung klingt schon etwas fantasievoll, aber der Wein wie auch das Essen bergen ganz ungewohnte Aromen. Probiert es einfach aus, das Essen ist schnell gemacht und der Wein liegt bei unglaublichen 6 Euro, ein echtes Schnäppchen von dem man gleich einen Vorrat kaufen sollte bevor die Preise anziehen.

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