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Lauchsuppe mit Speckwürfel

Eine leckere Suppe muss nicht aufwändig in der Zubereitung sein. Ganz besonders einfach, herzhaft und würzig ist eine Lauchsuppe mit gerösteten Speckwürfeln.

Lauchsuppe

Nachdem die frischen Lauchstangen geputzt sind, werden sie in Scheibchen geschnitten und in einer Pfanne in Öl angedünstet. Dabei in wenig mit Mehl bestäuben, das macht die Suppe am Ende sämiger. Nach einigen Minuten wird der Lauch mit Gemüsebrühe oder Wasser abgelöscht und mit gemahlenem Kümmel, Estragon und Thymian gewürzt und weich gekocht.

Währenddessen brät man Speckwürfel in der Pfanne an. Wenn man eher fetten Speck nimmt, kann man den Lauch auch gleich in dem ausgelassenem Fett andünsten statt in Öl, das tut dem Geschmack sicher keinen Abbruch.

Alles in Allem ist die Suppe in einer halben Stunde fertig, die Kombination aus Lauch und Speck ist ja nicht so ungewöhnlich. Mit Kräutern gewürzt schmeckt die Suppe nicht zu schwer und eher fein.

Die Lauchsuppe kann man prima als Vorspeise für kalte Tage servieren, dazu sollte man einen eher kräftigen und säurebetonten Rotwein reichen. Der Cabernet Sauvignon aus dem südfranzösischen Puissalicon in der Provinz Languedoc-Roussillon wird vom Weingut Domaine Bassac nach biologischer Anbauweise hergestellt.

Cabernet_Sauvignon_Bassac

Er vereint kräftige Aromen von Grapefruit und Sauerkrisch, erinnert auch an grüne Paprika und schwarze Johannisbeeren. Ein eher säurebetontes und kraftvolles Aroma ohne Gerbstoffe machen den Rotwein zu einem charmanten Begleiter winterlicher Hausmannskost.

Zanderfilet im Speckmantel an Feldsalat mit Kartoffeldressing

Je heißer der Sommer, desto leichter dürfen die Speisen sein. Es ist im Moment nicht gerade Hochzeit für deftige Eintöpfe, ein schöner Salat dagegen ist genau das Richtige! Es gibt Feldsalat mit Kartoffeldressing und dazu Zander im Speckmantel.

Feldsalat

Den kann man als Vorspeise zu einem mehrgängigen Menü oder als leichte Hauptspeise servieren. Dazu passt knackiges Schwarzbrot.

Das Dressing ist raffiniert aus gekochten Kartoffeln gemacht, das gibt eine sämige Konsistenz. Die gekochten Kartoffeln dazu pressen und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit schonmal den Zander in Stücke schneiden und in Zitronensaft marinieren lassen. Für das Dressing dann wieder eine Schalotte sehr klein würfeln und in Gemüsebrühe blanchieren und auch etwas abkühlen lassen. Dann die Kartoffelmasse mit den Schalotten, der Gemüsebrühe, Essig und Eigelb verrühren.

Für die Konsistenz noch etwas Öl unterrühren, das Dressing sollte schön cremig sein. Man schmeckt noch ab mit Salz, Pfeffer und Muskat. Wie dick man das Dressing anrührt ist Geschmackssache. Man kann es so flüssig wie eine Vinaigrette zubereiten oder eher dicker wie ein Dip. Ich habe es etwas dicker gelassen, dann bleibt der Feldsalat länger knackig und man kann den Zander darin dippen.

Der Zander im Speckmantel geht auch sehr einfach. Die marinierten Stücke dünn in Speck einwickeln (1x umwickeln reicht) und in einer beschichteten Pfanne ein paar Minuten anbraten. Dann einfach zum Salat geben. Als leckere Deko kann man noch ein paar Kürbiskerne darübergeben, und fertig ist ein leckerer Sommersalat.

Den Tip das Dressing mit Kartoffeln zu machen habe ich aus einem hervorragenden und seltenen Kochbuch. Es heißt „Kochen für Freunde“ und ist vor einigen Jahren in privater Kleinauflage erschienen. Entstanden ist es aus einer Runde von Kochfreunden die ihre Lieblingsrezepte gemeinsam gekocht und gesammelt haben. Ich habe das Glück einen davon zu kennen und habe eine dieser Kostbarkeiten geschenkt bekommen. Er weiß schon wer gemeint ist, Vielen Dank dafür!!

Zutaten: Feldsalat, Zander, Speck, Schalotten, Kartoffeln, Essig, Eigelb, Zitronensaft, Öl, Muskat

Grillen mit Fisch und Gemüse

Sommer – Sonne – Grillwetter! Was gibts denn schöneres als strahlenden Sonnenschein, ein heißer Grill und ein kühles Getränk für den Grillmeister? So lecker auch ein schön saftiges Stück Fleisch vom Grill ist, heute gibts mal etwas leichteres, nämlich Fisch, Meeresfrüchte und Gemüse.

Fischspieß mit Oliven und Speck

Gegrilltes Fischfilet ist in der Handhabung recht schwierig, da es ohne Hilfsmittel beim Umdrehen leicht zerfällt. Deswegen machen wir einen Spieß daraus, dann siehts auch am Ende noch appetitlich aus 😉

Welches Fischfilet man nimmt ist Geschmackssache, ein kräftiger Salzwasserfisch wie Seelachs passt gut, Zander schmeckt auch fein. Den Fisch dann in Stücke schneiden, dabei die Gräten entfernen und die Stücke in Zitronensaft, Pfeffer und frischen Kräutern einlegen.

Fischspiess vom Grill mariniert

Der Fisch sollte dann mindestens eine Stunde marinieren, im Kühlschrank auch länger. Dann die Stücke in Speck einwickeln und abwechselnd mit Oliven aufspießen. Mit der Menge an Speck kann man experimentieren, wenn die Scheiben zu lange sind wirds leicht zu viel und man schmeckt nicht mehr viel vom Fisch.

Fischspiess vom Grill mit Speck

Die Spieße dann bei mäßiger Hitze grillen. Wenn es zu heiß wird verbrennt der Speck leicht. Lieber noch etwas an die Seite legen und ein paar Minuten länger drauf lassen. Der Fisch ist ja durch den Speck einigermaßen vom Austrocknen geschützt.

Fischspiess vom Grill

Lachs auf Lauchbett

Lachsfilet eignet sich toll zum Grillen. Lachskotelett eigentlich noch besser, das ist sehr saftig und sieht besser aus, nur leider gab es grad keines in der Frischfischtheke. Das Filet wickle ich am liebsten in Alufolie ein und gare es darin auf einem Bett aus Lauch.

Lachs auf LauchbettDie Lauchringe also auf die Alufolie geben, würzen mit Lorbeer, Salz und Pfeffer. Ein paar Zwiebelringe passen auch sehr gut, und ein kleiner! Spritzer Sojasauce und Olivenöl. Für den letzten Pfiff kann man wenige Kapseln Kardamom mit in das Päckchen geben. Nicht übertreiben mit den Gewürzen, sonst schmeckt man nichts mehr vom Lachs.

Die Alufolie nun verschließen und ab auf den Grill! Nach der Dicke des Lachs richtet sich auch die Garzeit, die Alufolie verhindert dabei zu schnelles trocken werden.

Garnelenspieße

Die Garnelenspieße sind am einfachsten vorzubereiten, aber erfordern ein gutes Timing beim Grillen.

Man spießt die Tierchen einfach auf und steckt dazwischen Zitronenscheiben. Wichtig ist, dass die Garnelen mit der Schale aufgespießt werden. Das verhindert schnelles austrocknen, gibt ein viel stärkeres Aroma und macht Spass beim Essen nachher.

Garnelenspiess vom Grill rohBeim Grillen darf man die Spieße nicht zu lange drauf lassen. Wenige Minuten von jeder Seite genügen, je nach Hitze. Jedenfalls sollte man die Garnelenspieße nicht mit dem restlichen Grillgut auflegen sondern erst wenn das Ende absehbar ist. Wenn die Schale auf einer Seite orange wird kann man sie langsam umdrehen, man sollte mit eher großer Hitze und wenig Zeit arbeiten.

Garnelenspiess vom Grill

Forelle vom Grill

Zuguterletzt gibts noch ne frische Forelle, das macht das Quartett aus dem Wasser komplett.

Gegrillte ForelleGegrillte Forelle ist nicht schwer, ich finde ganzer Fisch ist einfacher zuzubereiten als Filet. Außerdem sieht der Fisch im Ganzen viel besser aus, das Auge isst ja bekanntlich auch mit.

Wenn der Fisch recht groß und dick ist kann man ihn auf der Oberseite an den dicken Stellen auch leicht einschneiden. Dann garen die dicken Teile schneller durch. In die Ritzen kommen dann Kräuter und Salz, der Fisch wird sowieso außen und innen kräftig gesalzen.

Als Füllung eignen sich frische Kräuter. Zitrone geht auch, ich mag die Säure aber nicht so gern, auch wenn es für die meisten dazugehört. Eine gute Idee ist auch die Forelle mit Fenchel zu füllen. Die Knolle dazu einfach in Scheiben schneiden, diese Füllung kann man auch später als Gemüsebeilage dazu essen. Das Aroma des Fenchel und der Forelle verbinden sich herrlich, manch einer sagt die Füllung wäre das Beste!

Mit Grillgittern kann man den Fisch einfach wenden, sollte das aber nur einmal tun. Oft Wenden lässt den Fisch am Ende weniger saftig werden. Besser man gart den Fisch an einer Stelle mit mittlerer Hitze und gegen Ende gibt man ihn kurz über die offene Glut damit die Haut schön knusprig wird. Wie lange die Forelle denn garen muss kann man nicht pauschal sagen, natürlich je nach Größe und Temperatur. Einfach ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren!

Gemüsespieße

An Fisch haben wir für die Grillparty nun mehr als genug. Eine sehr einfache und leckere Beilage sind Gemüsespieße.

Gemuesespiess vom Grill

Man nimmt an Gemüse einfach was man zuhause hat, die Dicke der Stücke sollte sich nach den Garzeiten richten. Das sieht meistens auch farblich toll aus, ich habe einfach Paprika und Zucchini genommen. Die Stücke aufspießen, mit Öl beträufeln und getrocknete Gewürze darübergeben. Eine italienische Kräutermischung beispielsweise. Die Gemüsespieße dann ein wenig einziehen lassen und bei mittlerer bis geringer Hitze grillen.

Gefüllte Champignonköpfe

Die zweite Beilage ist so lecker wie raffiniert und einfach – man braucht vor allem große Champignonköpfe. Die werden ausgehölt und mit Ziegenfrischkäse gefüllt. In den Käse steckt man eine kleine Scheibe Speck und einen Zweig Rosmarin. Das war eigentlich schon!

Champignons mit Frischkaese und Speck vom GrillDie Pilze werden dann langsam bei mittlerer bis kleiner Hitze gegart, schmecken saftig, würzig – einfach toll!

gebratene Süßkartoffelecken

Süßkartoffeln sind eines meiner Lieblingsgemüse. Sie sind je nach Art der Zubereitung sehr abwechslungsreich und passen zu allen möglichen Gerichten. Im Prinzip kann man sie ähnlich wie Kartoffeln behandeln, nur sind sie eher weich. Bei gemischten Kartoffel-Süßkartoffel Gerichten also die Süßkartoffeln entweder dicker schneiden oder später garen.

Eine der schnellsten Beilagen sind gebratene Süßkartoffelecken. Die Süßkartoffeln einfach waschen und in schöne große Stücke schneiden. Dann in einer Pfanne in Öl von allen Seiten anbraten bis sie eine ansehnliche Farbe haben. Am Ende die Hitze wegnehmen, mit Paprika, Pfeffer, grobem Salz und frischem Rosmarin würzen und mit einem Deckel zu Ende garen bis die Ecken weich sind.

gebratene Sueßkartoffeln

Bier

Weißwein zum Fisch – Papperlapapp! Zum Grillen gehört Bier!

Die meisten (mich eingeschlossen) grillen doch nur so gerne, weil es die ganze Zeit über kühles Bier gibt 😉 Im Sommer darf es gern was spritziges, fruchtiges sein, das Riedenburger Brauhaus hat ein tolles Sommerbier gebraut.

Dolden Sommer Sud

Der Dolden Sommer Sud ist kein wirklich leichtes Bier mit 4,2% Alkohol. Trotzdem duftet es herrlich frisch nach Hopfen, etwas Hefe und viel süßen Früchten. Im Glas gibt es eine schöne Schaumkrone, die Farbe ist naturtrüb. Der Geschmack ist blumig und fruchtig, kräftig aber nicht zu herb. Ein sehr schönes Sommerbier, ideal für die schwere Arbeit am Grill bei strahlendem Sonnenschein!