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Gastbeitrag: Risotto alla Primavera (alla Thomas Schmid)

Die Spargelzeit hat begonnen!

Ich freue mich über einen Gastbeitrag von Thomas Schmid – ein Risotto alla Primavera nach Thomas mit gebratenem Schweinefilet.

Genau das Richtige zum Einläuten der Spargelsaison, mir läuft das Wasser im Mund zusammen:

Spargelrisotto

An Zutaten braucht man folgende:

1 kg Spargel
400 g Risottoreis (Carnaroli)
1 weiße Zwiebel
gekörnte Brühe
100 ml Weißwein
200 ml Orangensaft
2-3 EL Parmesan
500 g Schweinefilet
Schnittlauchröllchen

Den Spargel schälen und die Schalen in 1,25 l Wasser ca. 20 Minuten auskochen. Die Schalen entfernen und in dem Kochwasser den Spargel ca. 5 Minuten knapp garen. Das Kochwasser mit etwas gekörnter Brühe würzen.

Die Zwiebel fein würfeln und in etwas Olivenöl anschwitzen. Den Reis dazugeben und ebenfalls anschwitzen. Mit dem Wein ablöschen und köcheln lassen. Immer wieder mit heißer Spargelbrühe aufgießen und den Risotto in ca. 18 Minuten bißfest garen.

Gegen Ende der Garzeit den Orangensaft zugießen und den in mundgerechte Stücke geschnittenen Spargel unterheben und vorsichtig erwärmen. Wer mag, kann ein wenig geriebenen Parmesan dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Schweinefilet Medaillons in Olivenöl anbraten, aus der Pfanne nehmen (warmhalten) und den Bratensatz mit Weißwein ablöschen, loskochen, reduzieren und unter den Risotto rühren.

Den Risotto mit den Medaillons belegen und mit Schnittlauchröllchen dekoriert servieren.

Gastbeitrag: Karamell-Macadamia Streifen

Nachdem mein Mann diesen Blog fleißig mit Hauptspeisen aller Art bestückt, jedoch Süßspeisen komplett außer Acht lässt, muss ich mich als seine bessere Hälfte doch mal darum kümmern. Somit kommt hier die erste – und hoffentlich nicht letzte – Nachspeise: Karamell-Macadamia-Streifen. IMGP5655 Dieses Dessert besteht aus drei Teilen: ein Schoko-Boden, darauf kommt eine Karamellcreme und oben drauf eine Schicht aus Schokolade. Himmlisch lecker, allerdings eine Kalorienbombe. Aber das lassen wir mal beiseite. Für den Boden werden 125 g Butter zerlassen und dann mit 150 g Mehl, 2 EL Kakaopulver, 70 g braunem Zucker und einer guten Prise feinem Meersalz verknetet. Den Teig dann auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech oder Auflaufform (Achtung: Menge ist für eine Form der Größe 20 x 30 cm ausgelegt) verteilen, mit einer Gabel mehrmals einstechen und im Kühlschrank eine halbe Stunde kaltstellen. Dann im vorgeheizten Backofen bei 180 ° etwa 20 Minuten backen, Auflaufformen ca. 5 Minuten länger. Danach aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Für die Karamellcreme 100 g gesalzene Macadamianüsse grob hacken. 125 g Butter, 2 Dosen Kondensmilch und 170 g Karamellsirup in einem Topf unter ständigem Rühren aufkochen. Der Topf sollte nicht zu niedrig sein, die Masse steigt ganz schön auf wenn sie kocht. Mindestens 10 Minuten (mein Werk brauchte 18 Minuten) unter ständigem Rühren kochen lassen, bis die Masse goldbraun-dicklich wird. Sie soll eine Konsistenz etwa wie Pudding bekommen. Als Test kann man etwas Karamell auf einen Unterteller geben und kurz in den Kühlschrank stellen. Wird die Masse fest dann die Nüsse unter den Karamell rühren und zügig auf dem Schoko-Boden verstreichen. Danach abkühlen lassen und über Nacht abgedeckt kalt stellen. Ansonsten weiterkochen und weiterrühren bis die Masse die beschriebene Konsistenz aufweist. Für die Schoko-Schicht 200 g dunkle Kuvertüre grob hacken und im Wasserbad schmelzen. Bitte aufpassen, es sollte eine gute Kuvertüre sein und etwa 55 % Kakaoanteil haben. Mit anderen Produkten kann man sich den Geschmack ganz schön verderben. Schade darum. 125 g Sahne gleichmäßig unter die geschmolzene Schokolade rühren und dann auf die Karamellcreme streichen. 1 Stunde kalt stellen. In nicht zu große Streifen schneiden, ich servierte ca. 5 x 3 cm große Streifen. Das reicht vollkommen, die Nachspeise ist ziemlich gehaltvoll. Im Kühlschrank kann man sie ein paar Tage aufbewahren. Viel Spaß beim Nachbacken und Naschen!

Gastbeitrag: Orangensalat nach Thomas Schmid

Ich freu mich, ein neuer Gastbeitrag. Mein Freund Thomas Schmid hat einen Orangensalat gemacht, eine tolle Vorspeise für die kalten Tage.

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Und so gehts:

Orangensalat ist eine schnell zubereitete, erfrischende Vorspeise, die in der kalten Jahreszeit die Sonne auf den Teller zaubert. Wie bei allen einfachen Gerichten kommt es auf die Qualität der Zutaten an, also die beste Qualität, die man kriegen kann.

Pro Person eine Orange (z. B. Flieger Orangen)
1 milde weiße Gemüsezwiebel
schwarze Oliven (z. B. Kalamata)
Olivenöl (z. B. aus Dolceacqua in Ligurien)
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

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Von den Orangen wie zum Filetieren, den Boden, Deckel und die Schale mit der weißen Haut abschneiden. Die Zwiebel schälen und in dünne Scheiben hobeln. Um der Zwiebel die Schärfe zu nehmen, kann man die Zwiebelringe leicht salzen, etwas ziehen lassen und dann in einem Sieb abbrausen. Die Oliven entsteinen und vierteln.

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Die Orange in Scheiben schneiden und auf einem Teller anrichten. Mit Zwiebelringen und Oliven garnieren. Olivenöl darüberträufeln und zum Schluß mit Pfeffer würzen.

Dazu gibt es Weißbrot.

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Gastbeitrag: Gans nach Art des Hauses Altenweg

Kürzlich habe ich meinem Freund Thomas Altenweg von meinem Blog erzählt. Nach einer Flasche Rotwein waren wir uns einig dass er unbedingt einen Gastbeitrag schreiben muss!

Et violà: Gans nach Art des Hauses.

 

Zuerst wird die Füllung der Gans vorbereitet. Dazu Zwiebel, Schwarzbrot, Trockenpflaumen, Äpfel, Maronen, Preiselbeeren, Apfelmus, O-Saft, Rotwein und Weinbrand vermengen. Mit Salz, Zucker, Zimt, Pfeffer und Salz würzen und einige Stunden ziehen lassen.

Die Gans mit Salz und Pfeffer würzen, füllen und zunähen. Dann mit Suppengrün und Zwiebel in einen Bräter geben und mit O-Saft, Wasser, Rotwein und Weinbrand aufgießen. Die Gans dann 4 Stunden im Ofen garen, zuerst bei 160 Grad Umluft und die letzte Stunde bei 180 Grad Grillen. Vor dem Grillen mit einer Lösung aus Wasser, Honig und Salz bestreichen.

Die Sauce kann man mit etwas Sahne verfeinern und nach Geschmack würzen. Als Beilage passt Rosenkohl, Wirsing oder Knödel.

Zum Gänsebraten gibts einen leckeren Rotwein des Erzeugers Viña Herminia, ein Rioja rein aus der Traube Tempranillo. Der Tinto schmeckt kräftig und begleitet den Gänsebraten sehr harmonisch. In der Nase erkennt man Noten von roten Beeren und Kirschen, im Geschmack kräftige Frucht und leichte Röstaromen. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut, der Rote kostet nur um die 5 Euro.

Übrigens, Thomas und seine Frau Andrea haben einen tollen Shop in dem sie handgemacht Seifen und Naturkosmetika verkaufen. Schaut doch mal rein unter www.seidigseifen.de

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