Tag-Archive for » Dip «

Fonduesaucen und Dips für Silvester

Der Jahreswechsel naht wieder, traditionell Zeit für ein leckeres Fondue. Egal ob man es mit Brühe oder Fett macht, mit Fleisch, Fisch oder Gemüse – die Dips und Saucen sind das leckerste dabei. Hier einige Vorschläge für verschieden Saucen, je nach Geschmack. Da ist für jeden was dabei!

Fonduesaucen

more »

Gefüllte Bulgurbällchen mit Joghurt-Dip, Avocado und Salat

Heute gibts mal wieder vegetarisch, und noch dazu ein wenig exotisch.

Mit Schafskäse gefüllte Bulgurbällchen, dazu Salat mit Fenchel und Oliven, in Öl eingelegte Avocado und Joghurt Dip.

Bulgurbaellchen

Bulgurbällchen


Zuerst einmal Bulgur und Grieß (2:1) in heißem Wasser quellen lassen. Das dauert eine gute Viertelstunde, dazwischen kann man schonmal den Salat machen.

Das gequollene Getreide wird dann mit Tomatenmark und Ei vermischt und gewürzt. Es passen beispielsweise Kreuzkümmel, Fenchel und gemahlener Kümmel. Majoran und Dill könnte man auch noch nehmen, aber lieber weniger als zu viel durcheinander. Von der Masse dann Bällchen formen und Schafskäse darin verstecken, dann in heißem Wasser gar ziehen lassen. Das dauert ca. eine Viertelstunde, das Wasser sollte dabei aber nicht kochen sondern nur sieden.

Nach dem Garen dann in etwas Öl anbraten, damit eine schöne goldene Kruste entsteht.
Nun am Besten gleich frisch servieren, die knusprigen Bulgurbällchen, ein frischer Dip und cremige Avocado machen zusammen eine tolle Kombination.

Salat, Avocado und Dip


An Beilagen gibts einen knackigen und würzigen Salat. Dazu Endiviensalat in Streifen schneiden, Fenchel, Karotten, Gurken und Paprika fein hobeln. Eingelegte Oliven schmecken auch gut dazu, einfach in kleine Ringe schneiden. Als Dressing passt dann gutes Olivenöl und Kräuteressig, ein wenig Senf sowie Salz, Pfeffer und Paprika.

Die Avocado als Beilage sollte dann schön reif sein. Die schälen wir und schneiden sie in dicke Streifen. Mit gut Olivenöl beträufeln und mit Salz, Pfeffer und Kurkuma würzen. Darf ruhig eine Weile marinieren, das schadet nicht. Die Avocado kann man auch schon früher vorbereiten.

Der Dip besteht hauptsächlich aus Joghurt, der wird einfach mit Salz, Pfeffer, Dill, Fenchel und Paprika gewürzt. Man kann auch andere Gewürze verwenden, je nach Geschmack. Sie sollten einfach zu den Gewürzen passen mit denen die Bulgurbällchen verfeinert wurden.

Wein

Dieses Gericht hat viele verschiedene Aromen. Die herzhaft knackigen Bulgurbällchen, zusammen mit peppigem Dip, frischem Salat und den gehaltvollen Avocados. Keine einfache Aufgabe einen passenden Wein zu empfehlen.

Ich habe mich für einen Weißwein entschieden, den 2008er Chardonnay vom Château de Mattes-Sabran aus Languedoc.

matteschardonnay-medium

Dieser Weiße hat nichts mit den üblichen leichten Chardonnays zu tun, er wurde über ein Jahr in Holzfässern ausgebaut. Man sollte ihn auch mindestens eine Stunde vor dem Trinken öffnen, und könnte ihn mindestens 10 Jahre und länger lagern.

Die Farbe ist gelb-golden, er entfaltet starke Vanille– und Zitrusaromen. Ein ungewöhnlich gehaltvoller Chardonnay, reife Fruchtaromen zusammen mit kräftigen Noten des Barrique machen diesen Weißwein aus. Nicht unbedingt der leichte Sommerwein, sondern ein sehr charaktervoller Tropfen – ideal zu diesem würzigen Gericht!

 

Zutaten: Bulgur, Grieß, Tomatenmark, Eier, Kreuzkümmel, Fenchel, gemahlener Kümmel, Majoran, Dill, Schafskäse, Salat, Fenchel, Karotten, Paprika, Gurken, Oliven, Avocado, Kurkuma, Joghurt, Fenchelsamen, Paprikapulver

Auberginen-Parmesan Bruschetta gefolgt von Dorsch in Kartoffelkruste mit Fenchelgemüse und Champignonköpfen, danach Tiramisu von Glühwein-Zwetschgen und ein Chianti von Antinori

Heute gibt’s mal wieder drei Gänge, am Wochenende ist doch einfach mehr Zeit zum Kochen.

Und ich hab noch leckeren Dorsch aus der Nordsee!

Das ganze Menü ist leicht italienisch angehaucht, als Vorspeise eine Bruschetta mit Auberginen und Tomaten.

Der Hauptgang ist Dorsch in Kartoffelkruste mit Gemüse und gefüllten Champignonköpfen, mit einem Meerrettich-Preiselbeer-Dip.

Und als Nachspeise ein Tiramisu mit Glühweinzwetschgen. Et Violà:

Vorspeise

Auberginen-Parmesanbruschetta heißt nicht dass wir die Auberginen auf Brot servieren, sondern wir verwenden die Auberginen als Unterlage für die Tomaten.

Auberginenbruschetta

Dazu sollte man aber die Schale abmachen. Damit die Auberginen auch schön saftig bleiben schälen wir sie erst nach dem Garen. Also geben wir eine ganze Aubergine in den Backofen und können wenn sie weich ist die Schalte ablösen und die Aubergine in Scheiben schneiden.

Dazwischen braten wir Knoblauch in Olivenöl an und löschen mit klein geschnittenen Fleischtomaten ab. Zügig vom Herd nehmen, mit Salz, Pfeffer, Basilikum und Thymian würzen und erkalten lassen.

Wenn man die Tomaten ganz leicht andünstet werden sie ein bisschen weich und sämig. Aber nicht zu lange braten!

Die Auberginenscheiben dann in Mehl und Eier und anschließend in einer Mischung aus Semmelbrösel und Parmesan wenden. In der Pfanne langsam goldbraun braten. Die Tomaten darauf anrichten und fertig.

Hauptspeise

Die Hauptspeise ist ein klein wenig aufwändiger. Zuerst machen wir das Fenchelgemüse, dazu Ingwer und Zwiebel anbraten und anschließend Fenchel, Bohnen, Paprika, Champignons und klein geschnittene Tomaten zugeben und weich dünsten. Mit Salz, Pfeffer und Bohnenkraut würzen, durch die verschiedenen Gemüse braucht es kaum Gewürze. Man kann das Gemüse frisch und bissfest servieren, oder auch fast bis zum Chutney einkochen, je nach Geschmack.

Für die gefüllten Champignons zuerst die Stiele entfernen und klein schneiden. Mit Zwiebel anschwitzen und etwas gegarten Reis dazugeben. Das Ganze mit Frischkäse, Öl, Salz und Pfeffer mischen und in die Champignonkappen füllen. Ein paar Späne Parmesan drüber und ab in den Ofen.

Für den Dip einfach Frischkäse, Meerrettich und Preiselbeeren vermischen, ein klein wenig Sesamöl dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun die Dorschfilets mit Zitronensaft beträufeln. Kartoffeln in große dünne Scheiben schneiden. Den Fisch in Mehl und Eier wenden und die dünnen Kartoffelscheiben darauflegen. In die Pfanne geben und scharf von beiden Seiten anbraten, damit die Kartoffeln haften. Dann etwas runterdrehen und den Fisch durchbraten. Anstatt normaler Kartoffeln kann man auch Süßkartoffeln verwenden, schmecken dazu hervorragend. Nur werden die schnell braun, also vorsichtig braten. Man kann die Süßkartoffeln auch als Chips in Öl mit Rosmarin ausbraten und als Beilage reichen.

Durch den Kartoffelmantel bleibt der Dorsch schön saftig, das würzige Gemüse und die Champignonköpfe passen gut zu dem kräftigen Gericht. Und der Dip peppt das ganze nochmal richtig auf! Nur beim anrichten konnten wir uns nicht entscheiden…

Dorsch in Kartoffelkruste 2

Dorsch in Kartoffelkruste 1

Nachspeise

Tiramisu

 Für das Dessert brauchen wir zuerst eine süße Rotweinreduktion. Dazu wird Puderzucker karamellisiert und mit einem nicht zu trockenen Rotwein abgelöscht. Dann Nelken, Lorbeer , Wachholder, Piment und Pfeffer reingeben und einreduzieren. Die herzhaften Gewürze geben am Ende eine tolle Würze, fast wie Glühwein. Gegen Ende einen Schuss weißen Portwein dazugeben. Das ganze dauert mehrere Stunden und am Ende soll aus ca. einem Liter weniger als 200ml geworden sein.

In der Reduktion kochen wir die eingemachten Pflaumen dann auf und würzen mit Zimt und Vanillezucker nach.

In eine Auflaufform legen wir nun Biscuitstangen, tränken die mit dem Rotweinsud und geben die Zwetschgen oben drauf. Dann eine Mischung aus Mascarpone und Sahne darübergeben. Die drei Lagen wiederholen und einen Tag in den Kühlschrank stellen. Am Ende mit Zimt bestäuben und fertig! Schmeckt richtig Weihnachtlich, wird Zeit für den ersten Weihnachtsmarkt!

Wein

Zum Fisch Weißwein – das passt diesmal wirklich nicht.  Alle 3 Gänge schmecken zu kräftig für einen leichten fruchtigen Weißen. Ein sehr passender Tropfen ist ein toller Chianti Classico von Antinori. Einer meiner Lieblingsweine muss ich zugeben!

peppoli

Die Familie Antinori macht seit nunmehr über 20 Generationen Wein, seit 1385. Sie haben einige berühmte Tropfen der Toscana hervorgebracht, wie den Tignanello. Leider ist der mittlerweile kaum mehr bezahlbar.

Der Peppoli ist ein Chianti Classico aus Sangiovese mit etwas Merlot und Shiraz und reift knapp ein Jahr in Holzfässen.

Dieser Tropfen duftet im Glas nach Kirschen, Beeren und Kräutern. Für Sangiovese typisch weist der Wein wenig Gerbsäure auf, ein sehr runder Geschmack. Im Abgang erkennt man feine Holznoten.

Ein sehr ausgewogener Roter, kräftig aber durchaus mit leicht fruchtigen Noten. Ich habe selten einen so fein ausbalancierten Rotwein getrunken.

Trio von Meeresfrüchten auf Karotten-Zucchini-Puffer an karibischem Dip

Meeresfruechte

Jetzt ist es soweit, der erste Beitrag. Als Auftaktmenü gibts leckere Meeresfrüchte – Jakobsmuscheln und Riesengarnelen.

Eat


Das Seafood muss unbedingt frisch sein und sollte kurz angebraten werden, sonst werden die Garnelen und Jakobsmuschels schnell trocken.

Riesengarnelen, Jakobsmuschel sowie eine Jakobsmuschel mit Speck umwickelt jeweils in Öl kurz anbraten. Für ein wenig mehr Pep im Öl vorher Knoblauch und Zitronengras anschwitzen. Man kann die Muscheln auch in Zitronensaft marinieren.

Als Beilage gibt es Karotten-Zucchini Puffer. Dazu das Gemüse fein hobeln und mit Eiern und Mehl vermengen und daraus Puffer formen und in Öl braten. Gewürzt wird das ganze mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss.

Der karibische Dip besteht aus Joghurt und Crème fraîche, gewürzt mit Salz, Pfeffer, Paprika, Chili, Ingwer, Kardamom, Knoblauch, Kreuzkümmel und Kurkuma.

Dazu dann ein einfacher Feldsalat mit frischen, kurz angebratenen Steinchampignons. Als Dressing passt Wallnussöl mit Kräuteressig, Honig und Senf.

Drink

20130701 Chardonnay

Dazu haben wir einen Chardonnay des Australischen Produzenten Yellow Tail getrunken.

Der sehr unkomplizierte Weiße harmoniert gut mit den würzigen und süßen Noten des Seafood und Dips.

Außerdem erinnert er an den letzten Urlaub in Australien. In Deutschland für nur 6 Euro zu haben.

20130701 Pinot Noit

Wenn man einen Rotwein dazu versuchen möchte sollte es etwas fruchtiges, eher leichtes sein.

Der Pinot Noir der Weinmanufaktur Krems zum Beispiel, für 8 Euro.

Besser nichts zu herbes, das erschlägt die feinen Aromen der Meeresfrüchte.