Rucolapesto selbst gemacht

In unserem Hochbeet wuchert der Rucola! Ich mische gern ein paar Blätter unter gemischten Salat, aber im Moment ist so viel erntereif dass ich den anderweitig verarbeiten muss. Hab mich mal an Rucolapesto versucht, das ist richtig fein geworden!

Rucolapesto 2

Pesto habe ich noch nie selbst gemacht, aber in Zukunft werde ich verschiedene Kräuter verarbeiten. Ist nicht schwer und schmeckt super! Neben Rucola geht klassisch Basilikum oder Bärlauch. Die Kräuter werden mit Parmesan, Öl, Kernen und Gewürzen püriert und in Gläser gefüllt.

Die meiste Arbeit ist das Vorbereiten des Rucola. Abschneiden, waschen und aussortieren. Für ein Kilo kann man gut mal eine halbe Stunde putzen. Man sollte die harten Stiele wegreißen und auch welke Blätter aussortieren. Frische junge Blätter schmecken am Besten und halten sich auch lange. Den Rucola grob zerkleinern und in eine Schüssel geben.

Nebenbei röstet man Kerne an. Im klassichen Pesto findet man nur Pinienkerne. Ich habe eine Mischung aus Pinienkernen, Sonnenblumenkernen und Mandeln genommen. Sonnenblumenkerne schmecken schön würzig, und Mandeln hatte ich noch übrig 🙂

Die Kerne ohne Öl anrösten und kalt werden lassen. Dann zusammen mit geriebenem Parmesan zum Rucola geben. Grob gesagt gibt die Menge an Kernen, Parmesan und Öl in gleichen Teilen zusammen etwa die Menge an Rucola. Wichtig ist frisch geriebenen Parmesan zu benutzen, der fertig geriebene Käse, der oft kein echter Parmesan ist verdirbt das Pesto. Das Verhältnis der Zutaten muss man einmal ausprobieren, je nachdem ob man es eher kerniger, würziger oder salziger mag. Auch die Menge an Öl kann variieren, ich habe das Öl langsam dazugegossen bis die Konsizenz wie gewünscht war.

Man würzt das Pesto noch mit Meersalz, Pfeffer und etwas Honig und füllt es in Gläser ab. Das Pesto mit einem Schuss Öl am Glas luftdicht abschließen und es sollte sich viele Wochen halten. Wenn man es nicht zwischendrin gegessen hat…

Rucolapesto 1

 

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4 Responses
  1. Bettina says:

    Super, das ist mal eine neue Idee! (-; Mit Bärlauch habe ich es schon oft gemacht, sehr empfehlenswert, wenn man es richtig scharf mag. Perfekt sind auch Wildkräuter wie Giersch. Momentan nicht die richtige Jahreszeit, aber im Frühjahr hat man da viele Möglichkeiten. Wichtig ist nach Anbruch immer dafür zu sorgen, dass es oben mit Öl gut bedeckt ist, sonst schimmelt es leicht. Ich habe manchmal etwas Vitamin C Pulver dazu getan, damit es besser haltbar ist (wirkt gegen Shcimmel).

    • Thomas says:

      Hallo Bettina,
      danke für Deinen Kommentar! Mit Vitamin C, das probiere ich mal aus! Bisher hat ein angebrochenes Glas aber nie lange gehalten weil es leer war bevor es schlecht wurde.
      LG

      • Bettina says:

        Ja, das ist nur sinnvoll wenn man so viel auf einmal herstellt, dass die Gläser länger halten müssen. Aber nicht zuviel davon nehmen, damit es nicht sauer schmeckt. (-;

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