Pasta mit Waldpilzen und weißer Cabernet Sauvignon

Spätsommer ist Pilzsaison! Heute hab ich einige Maronen gefunden – und daraus eine einfache aber leckere Pasta gemacht.

Pilze

Dazu in einer Pfanne in Öl eine Knoblauchzehe und eine kleine ganze Chili anschwitzen. Die Pilze dazugeben und braten bis kein Wasser mehr austritt. Nach einigen Minuten Knoblauch und Chili wieder rausnehmen, sonst übertönt das den Waldpilzgeschmack. Die Chili unbedingt ganz lassen, sonst wird es viel zu scharf. Oder stattdessen ein kleines Stück davon reinschneiden, aber sehr vorsichtig.

Die Pilze dann mit Milch und Sahne ablöschen. Würzen mit Salz, Pfeffer, roten Pfefferkörnern und ein wenig Muskat, und etwas einkochen lassen. Weniger ist mehr, keinesfalls überwürzen. Das Waldpilzaroma ist nicht zu vergleichen mit gekauften Pilzen, egal wie teuer oder wie bio. Es wäre schade wenn das durch zu viel Gewürze verdorben würde.

Nebenbei Nudeln kochen und dann unter die Pilze mischen. Das Gericht dauert nur ne halbe Stunde und schmeckt unvergleichlich! Frische Pilze muss man halt haben…

Ein passender Wein dazu verfügt über wenig Säure und unterstreicht das feine Aroma der Waldpilze. Eine gute Wahl wäre der weiße Cabernet Sauvignon von Markus Schreieck aus Edenkoben in der Pfalz. Der Weißwein ist aus roten Trauben gepresst, ein sogenannter Blanc de Noir. Dabei werden die Trauben ausgepresst, die Schale wird im Gärungsprozess nicht mitverwendet, in der Schale stecken die meisten Farbstoffe. Champagner wird beispielsweise so hergestellt.

Dieser feine Tropfen ist im Glas ganz leicht rötlich, herrlich harmonisch und fruchtig ohne süß zu sein. Die Aromen sind zurückhaltend aber rund und ausgewogen. Im Geschmack erinnert der Wein an Aprikosen und Apfel, der Abgang ist relativ kurz. Genau das Richtige für die Waldpilz-Pasta! Kostet unter 10 Euro, ein angemessener Preis für den aufwändig hergestellten Weißwein.

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