Hähnchenflügel mit Knoblauch-Ingwer Kruste, dazu Kokos-Curry Gemüse und Naturreis

Heute gibts asiatische Chicken Wings – Hähnchenflügel mit Knoblauch-Ingwer Kruste und dazu Kokos-Curry Gemüse und Naturreis.

Haehnchen Ingwerkruste

Am Besten nimmt man vom Hähnchen Flügel und Schenkel, die sind schön handlich, es geht aber auch ein ganzes Tier. Das Huhn wird zuerst in Kokosbrühe gegart, das macht es sehr saftig und würzt das Fleisch. Für diese Brühe erhitzt man Kokosmilch mit Sternanis, Zitronengras, Chili und Nelken und gibt dann das Geflügel hinein. Ein Schuss Gemüsebrühe passt auch sehr gut. Je nach Größe der Teile eine halbe bis dreiviertel Stunde garen. Das Hähnchen kann ruhig länger im Sud ziehen, dann ziehen die Gewürze besser ein und das Fleisch wird umso zarter.

Das Huhn aus der Brühe nehmen und auf ein Backbleck legen. Die Brühe aber keinesfalls wegkippen, darin kochen wir später das Gemüsecurry. Die Brühe schmeckt sehr würzig und nach Huhn, die könnte man auch als Suppe servieren..

Für die Kruste schneidet man Ingwer und Knoblauch klein und mörsert sie zusammen mit Meersalz und ein paar Tropfen Sesamöl zu einer dicken Paste. Nicht zu viel davon auf das Hähnchen geben, sonst wird es leicht zu scharf. Die Paste auf dem Hähnchen verteilen und ab in den Ofen und goldbraun backen. Kann nochmal ne gute halbe Stunde dauern, durch das Garen in Kokosmilch bleibt das Fleisch trotzdem saftig.

Die Kokosbrühe verwenden wir für ein leckeres Currygemüse.

Das Gemüse besteht aus Zucchini, Staudensellerie, Paprika, Mais und Karotten. Zwiebel und Knoblauch anschwitzen, das Gemüse klein geschnitten dazu geben und kurz anbraten. Mit der Kokosbrühe ablöschen und weich garen. Den Mais erst am Ende dazugeben, sonst wird er schnell matschig.

Wenn das Gemüse fertig ist mit Thai-Basilikum oder frischem Korianer bestreuen. Das gibt eine herzhaft frische Note, eine Klasse Beilage zum würzigen-scharfen Huhn.

Zu guter Letzt serviere ich noch Reis dazu, allerdings nicht den vorgegarten im Beutel sondern eine leckere Naturreismischung. Der Reis aus dem Garbeutel schmeckt häufig eher geschmacksneutral und eignet sich als reine Sättigungsbeilage. Die meisten Mischungen bestehen aus verschiedenen und auch verschiedenfarbigen Reissorten wie z.B. Basmati, dem dunklen Wildreis oder dem rot-braunen Camargue-Reis. Die Reismischung muss man eine gute halbe Stunde in Wasser sanft garen und quellen lassen.  Auch jede andere Reissorte schmeckt so zubereitet um Welten besser als vorgegart.

Zu asiatisch angehauchten Gerichten finde ich die Weinauswahl immer besonders schwer. Einerseits sehr leichte und frische Aromen und häufig eine gewisse Schärfe machen die Auswahl nicht einfach.

Zum Hähnchen habe ich mich für einen leichten Rotwein aus Languedoc-Roussillon, den Malis Côtes du Roussillon entschieden.

malis

Das Anbaugebiet liegt nahe der spanischen Grenze, vom Produzenzen Abbé Rous, einer Winzergenossenschaft. Der Rote besteht hauptsächlich aus Syrah Trauben, typisch für diese Region, mit Beimischung von Grenache und Carignan.

Das schlägt sich in einem reifen Johannisbeeraroma nieder, jedoch sehr harmonisch und weich. Ein eher kurzer Abgang und kaum dominante Tannine lassen den Roten eher leicht erscheinen, trotz der 13,5 % Alkoholgehalt.

Man erkennt auch würzige oder pfefferige Noten darin, kein allzu volles Fruchtaroma. Daher ein sehr passender Wein zu diesem Gericht, nicht zu schwer und voluminös aber trotzdem würzig. Genau wie das Essen!

 

Zutaten: Hähnchen, Ingwer, Knoblauch, Meersalz, Sesamöl, Kokosmilch, Gemüsebrühe, Sternanis, Zitronengras, Chili, Nelken, Zucchini, Staudensellerie, Paprika, Mais, Karotten, Zwiebel, Knoblauch, Naturreis

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