Eingelegter Spargel in Sekt-Gewürzsud

Die Spargelzeit neigt sich langsam dem Ende zu, spätestens am 24.6. wird jedes Jahr das letzte Mal gestochen. Das edle Gemüse wird ab Ende April geerntet, ganz bei mir um die Ecke befindet sich ein sehr großes Spargelanbaugebiet. Mit 55.000 Tonnen Erntemenge ist der Spargel das wichtigste Gemüse das in Deutschland angebaut wird. Ich mag die Stangen an liebsten gebraten oder als Salat. Wenn man den Spargel richtig einlegt kann man einige Monate lang von leckerem Spargelsalat zehren.

eingelegter Spargel

Zuerst der mühsame Teil, der Spargel wird geschält und in Stücke geschnitten. Man kann die Stangen auch im Ganzen einmachen, je nach belieben. Den Spargel dann in kochendem Salzwasser bißfest garen, aus dem Kochwasser nehmen und das Wasser einreduzieren. Das Kochwasser dient nun als Basis für den Einmachsud, es wird mit Pfefferkörnern, Piment, Senfkörner, Lorbeer, Nelken und Kardamom gewürzt. Mit Nelken und Kardamom aber sparsam umgehen, sonst schmeckt man die am Ende stark heraus. Deswegen nehme ich die beiden Gewürze auch direkt nach dem Kochen wieder aus dem Sud. Sie geben ein schönes Aroma, aber kommen nicht mit dem Spargel zusammen ins Glas, das wäre ein zu dominanter Geschmack.

Auf einen halben Liter Wasser kommen noch ca. 200ml Kräuteressig und die gleiche Menge halbtrockener Sekt, sowie ein guter Spritzer Honig und Salz. Der Spargel wird dann in die Gläser gefüllt und mit dem kochenden Gewürzsud übergossen, das wars! Der eingemachte Spargel kann wie Salat gegessen werden und hält einige Monate. Schmeckt sehr lecker zur Brotzeit oder auch zum Grillen!

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