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Falafel – Kichererbsenbällchen auf Tomatenchutney

Falafel ist ein traditionelles Gericht der arabischen Küche. Mehr und mehr findet man Falafel auch in Deutschland, meist als Bällchen mit Dip oder klassisch im Fladenbrot. Ich habe das sehr nahrhafte und gesunde Gericht mit einem würzigen Tomatenchutney zubereitet.

Falafel - Kichererbsenbällchen auf Tomatenchutney

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Fenchel Räucherlachs Salat

Räucherlachs und Fenchel passen sehr gut zusammen. Am Besten ganz schnörkellos und unverfälscht, als leicht marinierter Salat mit Öl und Gewürzen!

Fenchel Lachs Salat

Die Zubereitung ist denkbar einfach…

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Gefüllte Hähnchenbrust auf Auberginen und Mangold

Hähnchenbrust eignet sich hervorragend zum Füllen, die Form macht das Braten eher schwierig. In der Mitte dick und am Rand dünn, der perfekte Garpunkt für eine saftige Hähnchenbrust ist nicht ganz einfach zu erwischen. So komisch das auch klingt, das Hähnchen durch und durch richtig saftig zuzubereiten gelingt nicht immer. Deswegen mache ich sie gerne gefüllt und im Ofen saftig gegart. Heute gabs mit Kräutern und Zitrone gefüllte Hähnenbrust auf Auberginen und Mangold.

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Couscous-Menü mit gefüllten Spitzpaprika, Lammcurry und gebratenem Couscous mit Kirschen

Heute gibts mal wieder ein mehrgängiges Menü, alle drei Gänge werden mit Couscous zubereitet. Der Weizengries ist eine sehr vielseitige Zutat, kann als Beilage serviert werden, kalt als Salat, als Hauptspeise oder als süße Nachspeise.

Als Vorspeise servieren wir Spitzpaprika, gefüllt mit Couscous und Rosinen an Tomatensauce und Joghurtdip. Die Hautpspeise ist ein würziges Lammcurry mit Couscous, und als Nachspeise gibts gebratenen Couscous mit Kirschragout.

Gefüllte Paprika

Die Vorspeise stammt aus der Küche von Eckart Witzigmann. Er kombiniert mal wieder auf Anhieb recht unterschiedliche Aromen zu einem genialen Gesamterlebnis. Die Zubereitung nimmt zwar schon etwas Zeit in Anspruch, das Ergebnis entlohnt aber dafür!

Spitzpaprika mit Bulgur 2

Als erstes bereitet man Couscous zu. Dazu das getrocknete Getreide in heißer Gemüsebrühe quellen lassen. Nachdem der Couscous gequollen ist, wird er mit Currypulver, Garam Masala, gerösteten Mandelblättchen und Pinienkernen gemischt. Rosinen, glasig gedünstete Schalotten, Salz und Pfeffer runden die Füllung ab.

Während der Ofen vorgeheizt wird, sollte man die Paprika vorsichtig aushöhlen und mit der Masse füllen. Man kann die Schoten auch längs aufschneiden, dann bekommt man die Fülle besser hinein. Eine Auflaufform wird satt mit Olivenöl eingestrichen und die gefüllten Paprika hineingelegt. Diese dann auch von oben mit Öl beträufeln und in den Ofen schieben.

Nach einer Viertelstunde gießt man Tomatensauce darüber, die man in der Zwischenzeit vorbereiten kann. Die passierten Tomaten würzt man dazu mit Knoblauch, Salz und Pfeffer sowie Thymian, Lorbeer oder auch Rosmarin. Idealerweise was man gerade frisch hat. Die Paprika mit Tomatensauce nochmal eine Viertelstunde fertig garen, derweilen kann man noch den Dip zubereiten.

Spitzpaprika mit Bulgur 1Der Joghurtdip wird aus Schafsjoghurt gemacht, der ist etwas würziger als Joghurt aus Kuhmilch. Den Joghurt würzt man einfach nach Geschmack, ein wenig würzig und frisch, das gibt einen schönen Kontrast zu den Paprika. Ich habe Cayennepfeffer, Salz, Zitronensaft, Paprika und etwas gemahlenen Koriander genommen.

Die fruchtigen Paprika mit der spannend gewürzten Füllung und dem frischen Dip sind ein gelungener Auftakt zu diesem Menü voller verschiedener Geschmackseindrücke.

Zutaten: Spitzpaprika, Couscous, Gemüsebrühe, Curry, Mandeln, Pinienkerne, Rosinen, Garam Masala, Schalotten, Tomaten passiert, Knoblauch, Thymian, Lorbeer, Rosmarin, Schafsjoghurt, Cayennepfeffer, Zitronensaft, Paprika, Koriander

Lammcurry mit Speckbohnen und Couscous

Eine Menge Zutaten braucht man allemal für das leckere Lammcurry. Und man sollte genügend Zeit mitbringen! Das Fleisch will langsam und sanft schmoren, dann wird es schön weich und saftig.

Zuerst mörsert man Pfeffer, Kreuzkümmel, Sternanis, Fenchel und Korianderkörner und streicht das Lammfleisch mit der Gewürzmischung und Salz ein.

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Wenn man noch Zeit hat am Besten einige Stunden in Kokosmilch einlegen, das macht das Fleisch am Ende noch zarter. Das Fleisch muss kein Filet sein, eine ausgelöste Lammkeule zum Beispiel eignet sich in knapp faustgroße Stücke geschnitten hervorragend zum Schmoren.

Als Nächstes würfelt man Knoblauch, Ingwer, Zwiebeln und Frühlingszwiebeln und brät das Fleisch damit in Öl an. Vorher natürlich die Kokosmilch gut abtropfen lassen oder abstreifen und die Marinade für später aufheben.

Lammcurry

Nach einigen Minuten, wenn das Lammfleisch Farbe genommen hat, etwas Tomatenmark, Paprikapulver und Currypulver dazugeben und mit anschwitzen. Nun noch mit Gemüsebrühe und der Kokosmilch ablöschen, alles kurz aufkochen und auf niedriger Hitze 2 Stunden schmoren lassen.

Während das Curry vor sich hingart bereiten wir das Gemüse vor. Man kann nehmen was gerade Saison hat, wir hatten Süßkartoffeln, gelbe Zucchini, Bohnen, Paprika und Karotten. Außerdem noch einige Frühlingszwiebeln, die man dann zusammen in der letzten halben Stunde zum Curry gibt. Tomaten passen auch gut, die aber erst kurz vor Ende zum Curry geben, sonst verkochen sie sich.

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Zwischendrin machen wir die Speckbohnen, die gehen recht schnell. Einfach geräuchterten Speck dünn schneiden und in einer Pfanne auslassen. Darin dann die Bohnen leicht andünsten und mit Pfeffer und Bohnenkraut würzen. Öl oder Salz braucht man nicht, das ersetzt der Speck schon!

Den Couscous erst gegen Ende machen, einfach in genügend heißer Gemüsebrühe einweichen und ein paar Minuten ziehen lassen.

Wenn das Curry fertig ist alles dekorativ anrichten und mit frischen Kräutern bestreuen!

Lammcurry mit Speckbohnen

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Zutaten: Lammkeule, Korianersamen und Kraut, Kreuzkümmelsamen, Fenchel, Pfefferkörner, Knoblauch, Ingwer, Zwiebel, Frühlingszwiebel, Tomatenmark, Currypulver, Paprikapulver, Gemüsebrühe, Kokosmilch, Karotten, Süßkartoffeln, Tomaten, Paprika, grüne Bohnen, Speck, Bohnenkraut, Couscous

Gebratener Couscous

Als Nachspeise gibts leckeren gebratenen Couscous mit Kirschragout.

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Für das Kirschragout nehmen wir als erstes Traubensaft, der mit Zimt und Vanille einreduziert wird. Wenige Scheiben Ingwer geben dem Ganzen eine raffinierte Würze. In einer Mischung aus Orangen– und Zitronensaft wird Stärke eingerührt. Das Ganze in den reduzierten Traubensauft einrühren und Kirschen hinzugeben. Es dürfen ruhig Früchte aus der Konserve sein, die werden ohnehin noch eine Weile in der Sauce gegart. Durch die Stärke bekommt die Sauce eine dickflssige Konsistenz.

Nun werden Apfelwürfel in Butter angedünstet und mit Zucker karamellisiert. Am Ende noch Zimt darüberstreuen und mit Apfelsaft ablöschen. Mit dem Sud wird dann der Couscous aufgegossen, das dauert ca. 15 Minuten. Sobald der Couscous wieder erkaltet ist wird er in Butter in einer Pfanne angebraten. Gleich zu Anfangs gibt man noch Pinienkerne hinzu, die braten etwas mit und geben der Nachspeise dern letzten Pfiff.

Den gebratenen Couscous mit dem Krischragout anrichten und genießen!

Zutaten: Couscous, Kirschen, Traubensaft, Ingwer, Vanille, Orangensaft, Zitronensaft, Zimt, Apfel, Zimt, Butter, Zucker, Pinienkerne

Rotwein

Zu diesem mehrgängigen Menü passt ein harmonischer und gehaltvoller Rotwein.

Dionysos

Das Château de Mattes-Sabran stellt eine Cuvée Rouge aus Grenache, Mourvèdre und Syrah her. Der Dionysos aus dem Languedoc vereint Aromen aus Schokolade, Kirsch, Brombeere und Vanille.

Ein Wein voller verschiedener Aromen, und doch im Ganzen fein ausbalanciert. Eine gewisse herbe Würze des Rotweins wird von den Früchten elegant aufgenommen.

Zu unserem Menü passt er perfekt, die fruchtigen Aromen der drei Gänge finden sich wieder, ebenso die würzigen Eindrücke.

 

Schaurig leckeres Halloween Menü

An Halloween darf das Essen etwas grusliger ausfallen, aber natürlich nicht minder lecker! Ich habe ein furchteinflößendes Menü zusammengestellt:

Speisekarte

Eitrige Suppe

Eitrige Suppe, wie lecker das schon klingt! Wie sie aussieht kann man sich ja denken, die Suppe ist eine Kürbissuppe, der mit etwas Kokosmilch zu einer schönen Farbe nachgeholfen wird. Leider existieren dazu keine Fotos.

Jedenfalls braucht man erstmal einen Kürbis. Der wird klein geschnitten und in Wasser gekocht. Nachdem die Stücke etwas weich geworden sind werden sie mit dem Kochwasser püriert. Nicht zu lange köcheln, sonst verkocht das Aroma!

Den pürierten Kürbis dann mit Kokosmilch, Salz, Pfeffer und Currypulver abschmecken, fertig ist die eitrige Suppe!

Abgehackte Finger

Oh wie schrecklich, abgehackte Finger!

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Die Finger sind Wiener Würstchen mit einer geschnitzten Fingerkuppe am Ende. Statt Senf gibts die – farblich blutig passend – mit Ketchup. Und so ein kleiners Hackebeilchen eignet sich immer schön als Deko!

Abgehackter Fuß in Blut

Ja, nicht nur die Finger kamen uns abhanden, auch ein Fuß. Gottseidank ist es nur Hackbraten in Form eines Fußes, könnte man fast verwechseln 😉

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Hackbraten besteht hauptsächlich aus Hackfleisch und eingeweichten Brötchen. Das Hackfleisch kann Rind und Schwein gemischt sein, ich nehme gern 3:1. Die Brötchen werden in Milch eingeweicht, das macht das Hack lockerer. Man kann auch Semmelbrösel nehmen, aber so wird es saftiger finde ich. Dann mit Ei verkneten und gegebenenfalls mit Mehl nachhelfen damit die Masse trocken und formbar wird.

Würzen kann man je nach Geschmack, man nimmt oft zu wenig Würze für den Hackbraten finde ich. Es passen Salz, Pfeffer, Paprika, Kapern, Senf, Worcestershiresauce, Majoran und viele mehr. Den Braten formt man dann in Form eines Fußes und bäckt ihn im Ofen. Gegen Ende kann man noch eine Stange Lauch als Knochen reinstecken, macht sich auch gut!

Draculas Brust samt Herz

Der Hauptgang ist ein Festmahl, Brust und Herz des Grafen Dracula persönlich!

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Draculas Brust sind kurze Schweinerippchen ganz klassisch gebraten, das Herz eine kurz mitbegratene Paprika.

Die Rippchen werden mit Salz, Pfeffer, Paprika und Kümmel gewürzt und im Ofen gebraten. Am Besten auf einem Gitter in der Mitte der Bratröhre – und am Besten wirds im Holzofen! Man kann auch eine Sauce dazumachen, dann stellt man eine Reine mit Wurzelgemüse darunter, fängt das herabtropfende Fett auf und löscht mit Wasser oder Bier ab.

Kurz vor Ende des Bratvorgangs legen wir noch eine Paprika mit in die Röhre, Dracula war ja kein herzloser Mensch!

Schimmliges Brot

Zu den kräftigen Fleischgerichten brauchts auch eine passende Beilage, ich habe im Keller noch uraltes verschimmeltes Brot gefunden.

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Wer kein altes Brot im Keller hat der kann auch einfach Weißbrotscheiben mit Liebstöckelpulver und Stärke verzieren, sieht aus wie echt! Man kann auch Lebensmittelfarbe nehmen, die gibts sogar in Blau.

Frische Taranteln

Als Nachspeise zu diesem opulenten Gruselmahl gibts frische Taranteln!

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Die Taranteln sind Schokomuffins mit Buttermilch und bestehen aus 2 Eiern, 100g Zucker, 80ml Öl, 300g Buttermilch, 200g Mehl, 3 EL Kakao und 3 TL Backpulver. Die feuchten Zutaten verquirlen und die trockenen vermischen und vorsichtig unterheben bis ein glatter Teig entsteht.

In Förmchen füllen und 20 Minuten bei 160 Grad backen. Wenn die Muffins fertig sind mit Kouvertüre glasieren und als Beine Colaschlangen sowie als Augen M&Ms ankleben. Wohl bekomms!

 

Der Getränketip kann nur lauten Blut, Blut, Blut! Am Besten passt ein süffiger Rotwein, soll ja ne längere Party werden – Skål!

Steinpilzrisotto

Die Pilzsaison in den heimischen Wäldern ist langsam zu Ende, es gibt für dieses Jahr noch ein letztes Gericht mit frischen Waldpilzen – ein leckeres Steinpilzrisotto.

Steinpilzrisotto

Die Schwammerl wachsen zwischen August und Oktober, oft nur wenige Tage, dafür aber dann sehr viele. Der Steinpilz ist einer der wenigen (neben Champignons) die auch roh genießbar sind. Einfach dünn über Feldsalat gehobelt oder leicht mariniert als Carpaccio schmecken sie auch sehr lecker.

Zum Risotto werden erstmal klein geschnittene Zwiebeln in Olivenöl leicht glasig angeschwitzt und der Risottoreis dazugegeben. Den Reis ein wenig dünsten und mit heißer Gemüsebrühe ablöschen. Nur so viel bis der Reis knapp bedeckt ist und dann warten bis die Flüssigkeit aufgenommen ist. Dann wieder aufgießen und die Flüssigkeit aufnehmen lassen, das wird so lange wiederholt bis der Reis die richtige Konsistenz hat, es dauert knapp 20 Minuten.

Häufig nimmt man statt Gemüsebrühe Weißwein, aber für meinen Kleinen koche ich momentan meist alkoholfrei. Während das Risotto zubereitet wird brät man die Steinpilze an. Wenn man sie direkt ins Risotto gibt geben sie sehr viel Wasser ab. Ich brate sie mit Öl in einer separaten Pfanne bis das meiste Wasser verdunstet ist und gebe Sie dann zum Risotto.

Gegen Ende reibt man noch Parmesan hinein, nimmt es vom Herd und lässt es fertig ziehen. Einige Blätter Petersilie passen ausgezeichnet zu den Steinpilzen.

Die Kunst liegt darin, das Risotto zart aber bissfest zu machen. Es soll nicht zu flüssig sein, aber auch keine Pampe. Es dauert einige Versuche bis man die richtige Temperatur und Menge an Flüssigkeit raus hat. Ich nehme schon vor Ende der Garzeit den Topf vom Herd und gebe nochmal einen Schuss Flüssgkeit hinzu. Das Servieren sollte in jedem Fall schnell gehen, sonst wird das Risotto zu klebrig.

Zum Pilzrisotto passt am Besten ein weicher, sehr ausgewogener Weißwein. Da ich erst am Gardasee im Urlaub war gibts einen italienischen Weißen, einen Bianco de Custoza.

Bianco de custoza

Die Bianco des Custoza kommen aus der Region Venetien und sollten eher jung getrunken werden. Der Custoza der Villa Rosa besteht aus 5 verschiedenen Reben, Cortese, Garganega, Malvasia, Tocai Friulano und Trebbiano. Die Kombination so vieler Reben sorgt für einen fein balancierten Weißwein mit wenig Säure. Die einzelnen Trauben werden getrennt vergoren und erst dann cuviert.

Der fruchtige Bianco duftet nach Birne und Pfirsich, auch Melone und Limette kann man schmecken. Der leichte Wein begleitet das Risotto sehr passend, keine dominante Säure stört das harmonische Gesamtbild des Essen mit vielen feinen Aromen vom Risotto. Direkt in Italien bekommt man die Flasche für günstige 6 Euro, ein wirkliches Schnäppchen. Natürlich hat der Wein nicht das Volumen einiger sehr hochwertiger Gewächse, aber kommt sehr rund und fein ausbalanciert daher. Ein sehr feines Getränk bei dem die Frucht vor der Säure kommt, sehr passend zum Essen!

Nudelsalat mit Rinderfiletscheiben und bunten Linsen

Gestern gabs Pasta, da sind mir einige Nudeln übrig geblieben. Aus denen möchte ich Nudelsalat mit viel frischem Gemüse machen, und als kleines Highlight gibts dünn geschnittene Scheiben vom Rinderfilet oben drauf.

Nudelsalat mit Linsen und Rinderfilet

Neben den bereits gut bissfest gekochten Nudeln braucht man vor allem viel Gemüse. Karotten und grüne Paprika schneiden wir erstmal klein. Dann Champignons in Scheiben schneiden und anbraten. Zum Abkühlen beiseite stellen. Eine dicke Fleischtomate wird in heißem Wasser kurz blanchiert,  gehäutet und in kleine Würfel geschnitten.

Nebenbei kann man gleich die Linsen garen. Ich habe rote und gelbe genommen, die passen farblich schön dazu und dauern nicht so lange. Jeweils ca. eine Viertelstunde garen und sie sind weich aber noch bissfest. Die Linsen geben dem Nudelsalat etwas kräftiges mit und passen ausgezeichnet zu den Tomaten und dem Balsamicodressing, aber alles der Reihe nach…

Nun schneidet man das Rinderfilet in dünne Scheiben und brät es in der Pfanne in ein wenig Öl. Kurz vor Ende mit Pfeffer würzen und mit Balsamicoessig ablöschen. Das Rinderfilet dann aus der Pfanne nehmen und den Bratsatz mit etwas Wasser lösen und einkochen, das gibt die Basis für unser Dressing.

Die Brühe schmeckt nun intensiv nach Rind und Balsamico. Daraus mixen wir ein würziges Dressing mit Olivenöl, Balsamico, Salz, Pfeffer, Liebstöckel und Paprika. Das gießt man über den Salat und richtet schön mit dem Rinderfilet an. Einige Blätter Basilikum passen hervorragend dazu, das herb-frische gibt dem Nudelsalat den letzten Schliff.

Die Kombination aus Rindfleisch, Linsen, den etwas bitteren grünen Paprika und Balsamico harmoniert einfach wunderbar. Das einzige das noch fehlt ist ein kräftiger aber nicht zu schwerer Rotwein. Passenderweise habe ich heute eine Flasche Cuvée aus Merlot und St. Laurent geschenkt bekommen. Der „Jean“ vom Weingut Zeter aus der Pfalz ist Jahrgang 2012 und reift ein Jahr im Holzfass. Der Rote duftet anfangs intensiv nach Holz, bringt eine sehr kräftige Note mit. Ich habe ihn über längeren Zeitraum getrunken, nach und nach verfliegt die starke Holznote und dominante, runde Frucht kommt zum Vorschein. In der Nase fast wie eine Mischung aus Grapefruit und Waldbeere ist der Abgang kräftig und trotzdem sehr fruchtig. Immer wieder interessant wie sehr sich ein Wein im Laufe von wenigen Stunden verändert. Jedenfalls ein sehr passender Tropfen zum kräftig-frischen Gericht!

Zanderfilet im Speckmantel an Feldsalat mit Kartoffeldressing

Je heißer der Sommer, desto leichter dürfen die Speisen sein. Es ist im Moment nicht gerade Hochzeit für deftige Eintöpfe, ein schöner Salat dagegen ist genau das Richtige! Es gibt Feldsalat mit Kartoffeldressing und dazu Zander im Speckmantel.

Feldsalat

Den kann man als Vorspeise zu einem mehrgängigen Menü oder als leichte Hauptspeise servieren. Dazu passt knackiges Schwarzbrot.

Das Dressing ist raffiniert aus gekochten Kartoffeln gemacht, das gibt eine sämige Konsistenz. Die gekochten Kartoffeln dazu pressen und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit schonmal den Zander in Stücke schneiden und in Zitronensaft marinieren lassen. Für das Dressing dann wieder eine Schalotte sehr klein würfeln und in Gemüsebrühe blanchieren und auch etwas abkühlen lassen. Dann die Kartoffelmasse mit den Schalotten, der Gemüsebrühe, Essig und Eigelb verrühren.

Für die Konsistenz noch etwas Öl unterrühren, das Dressing sollte schön cremig sein. Man schmeckt noch ab mit Salz, Pfeffer und Muskat. Wie dick man das Dressing anrührt ist Geschmackssache. Man kann es so flüssig wie eine Vinaigrette zubereiten oder eher dicker wie ein Dip. Ich habe es etwas dicker gelassen, dann bleibt der Feldsalat länger knackig und man kann den Zander darin dippen.

Der Zander im Speckmantel geht auch sehr einfach. Die marinierten Stücke dünn in Speck einwickeln (1x umwickeln reicht) und in einer beschichteten Pfanne ein paar Minuten anbraten. Dann einfach zum Salat geben. Als leckere Deko kann man noch ein paar Kürbiskerne darübergeben, und fertig ist ein leckerer Sommersalat.

Den Tip das Dressing mit Kartoffeln zu machen habe ich aus einem hervorragenden und seltenen Kochbuch. Es heißt „Kochen für Freunde“ und ist vor einigen Jahren in privater Kleinauflage erschienen. Entstanden ist es aus einer Runde von Kochfreunden die ihre Lieblingsrezepte gemeinsam gekocht und gesammelt haben. Ich habe das Glück einen davon zu kennen und habe eine dieser Kostbarkeiten geschenkt bekommen. Er weiß schon wer gemeint ist, Vielen Dank dafür!!

Zutaten: Feldsalat, Zander, Speck, Schalotten, Kartoffeln, Essig, Eigelb, Zitronensaft, Öl, Muskat