Archive for the Category » selbst gemacht «

Grillen wie im Saarland – Steaks a la Schwenker

Deutschland ist nicht das Land der Dichter und Denker, sondern das Land der Griller und Schwenker. Auch wenn ich nicht aus dem Saarland komme hat mich der Schwenker schon lange fasziniert. Darauf grillt man neben Bratwürsten hauptsächlich Schwenkbraten, dicker eingelegter Schweinenacken der dann lange über der Flamme eben geschwenkt wird.

more »

Johannisbeer-Stachelbeer Marmelade mit Vanille, Zimt und Nelken

Sommer ist Marmeladenzeit! Je heißer die Sonne brennt desto süßer die Früchte. Dieses Jahr war nicht der ideale Sommer, aber die Kombination aus Sonne und Regen sorgt für leckere Beerenfrüchte. In Nachbars Garten wachsen viele Stachelbeeren und Johannisbeeren, aus den beiden habe ich Marmelade gemacht.

Johannisbeer Stachelbeer Marmelade more »

Grillfleisch selbst eingelegt

Hurra – heute gibts das 100ste Rezept bei Dinner für Gourmets! Den Blog gibt es jetzt etwas über 3 Jahre, wie die Zeit vergeht…

Keine Sorge, ich habe noch genug Ideen damit sich nichts wiederholt 😉

Das 100ste Rezept sollte was besonderes sein… Hm… Was macht man denn im Sommer am liebsten? Also ich auf jeden Fall Grillen! Grillen ist ja im Moment richtig in Mode. Egal ob Dry Aged Steak, Beer Can Chicken, Nachspeisen oder exotischen Fisch. Bis hin zur Pizza kann man fast alles am Grill zubereiten. Dank Temperaturmessung und indirekter Hitze sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Der schlichte Klassiker ist und bleibt gegrillter Schweinebauch, oder wie wir in Bayern sagen „Wammerl“.

Schweinebauch selbst mariniert

more »

Griechisches Pita Fladenbrot selbst gebacken

Fladenbrot ist die perfekte Beilage zu vielen vielen Speisen. Egal ob kurz gebratenes, Fleisch mit Sauce, Gegrilltes, Gemüse oder Marmelade, ein leckeres Pitabrot passt immer!

Griechisches Pita Fladenbrot more »

Erdbeer – Schokoladen Marmelade selbst gemacht

In den letzten Woche habe ich einige Sorten Marmelade eingekocht, die möchte ich Euch nicht vorenthalten. Eine spannende Kombination ist Erdbeer-Schokolade. Dank wichtiger Gesetze der EU darf man nur noch Aufstrich aus Zitrusfrüchten Marmelade nennen (die klassische englische „marmelade“), nachdem England bald aussteigt brauche ich aber dabei wohl kein schlechtes Gewissen mehr zu haben 😉

more »

Fonduesaucen und Dips für Silvester

Der Jahreswechsel naht wieder, traditionell Zeit für ein leckeres Fondue. Egal ob man es mit Brühe oder Fett macht, mit Fleisch, Fisch oder Gemüse – die Dips und Saucen sind das leckerste dabei. Hier einige Vorschläge für verschieden Saucen, je nach Geschmack. Da ist für jeden was dabei!

Fonduesaucen

more »

Kürbis süß-sauer eingemacht und eingefroren

Kürbisse sind ein typisches Saisongemüse, im Spätherbst hat man reichlich – den Rest des Jahres kaum. Man kann ganze Kürbisse im kalten Keller oder frostfreien Gewächshaus auch längere Zeit lagern. Oder aber süß-sauer einlegen bzw. einfrieren!

Kürzlich habe ich einen riesigen Gartenkürbis bekommen, den habe ich je zu 1/3 süß-sauer eingelegt, roh eingefroren und zu Muß gekocht und eingefroren. Der Vorrat reicht bis in den Sommer 🙂

IMGP0444

Kürbis süß-sauer eingemacht

Süß-sauer eingelegte Kürbisse sind das ganze Jahr über eine Delikatesse, vor allem aber zur Brotzeit.

Grundsätzlich eignen sich die meisten Speisekürbisse zum Einmachen, Hauptsache das Fleisch ist gleichmäßig fest. Das Rezept ist für 1,5kg Kürbis bemessen, fertig geschält und geputzt.

Der Kürbis wird in kleine Stücke geschnitten. Als nächstes werden 150g Zucker in einem Topf geschmolzen, sprich hell karamellisiert. Nebenbei mixt man 750ml Essig (Weißwein- oder Apfelessig) mit 500ml Wasser, weiteren 150g Zucker, 50g Salz, 50g Zitronat sowie 3 Zimtstangen, einem TL Nelken, 6 Kapseln Kardamom sowie einer Prise Macis (Muskatblüte) und Salz.

Den Sud dann aufkochen und die Kürbisstücke hineingeben. Aufkochen und ca. 10 Min. köcheln lassen.

IMGP0347

Mit der Konsistenz muss man ein wenig experimentieren. Die Kürbisse werden anschließend heiß in Einmachgläser gefüllt, und garen ein wenig nach. Am Besten mal ausprobieren, dann hat mans schnell heraus.

Die Gläser sind einige Monate haltbar, am Besten kann man sie kalt zur Brotzeig genießen. Ein lecker süß-saures Aroma für eine würzige Beilage.

Kürbis gekocht und eingefroren

Man kann auch im Frühjahr leckere Kürbissuppe machen. Der Kürbis wird in Stücke geschnitten und in wenig Wasser weich gekocht. Dann püriert und ein wenig gewürzt. Dazu nimmt man neben Salz und Pfeffer natürlich Muskatblüte und Bockshornklee. Nicht zu viel, denn wenn man das Kürbismuß auftaut und mit z.B. Sahne oder Kokosmilch verfeinert würzt man ohnehin nach.

Die Zubereitung ist dann einfach, wie gesagt nur auftauen und ein wenig verfeinern. Man kann auch frischen Ingwer dazugeben, nur nicht zu viel Gewürze, sonst überlagert man den feinen Geschmack des Kürbis.

Kürbis roh eingefroren

Neben den klassischen Konserviermöglichkeiten habe ich noch versucht, Kürbis roh einzufrieren. Dazu wird der Kürbis nur geputzt und in Stücke oder Scheiben geschnitten. Ich habe hauptsächlich Scheiben geschnitten, die kann man dann für Lasagne oder Aufläufe verwenden. Die Stücke oder Würfel kann man im Gemüse verwenden.

Wichtig ist, den Kürbis dann langsam im Kühlschrank auftauen lassen und wie frischen verwenden. Tief gefrorener wird nicht ganz so knackig sein wie frischer, aber trotzdem eine gute Möglichkeit die herbstliche Masse zu konservieren!

Tomaten-Tarte aus selbst gezogenen Tomaten

Man sagt ja immer, selbst angebautes Gemüse schmecke besser als gekauftes. Das ist bei vielen auch richtig, auf wenige Gemüse trifft es so zu wie auf Tomaten. Bei Tomaten ist der Unterschied von gekauften zu selbst geernteten immens. Egal ob man die günstigsten aus aller Herren Länder kauft, oder regionale aus Bioanbau oder gleich vom Bauern um die Ecke – frische Tomaten vom eigenen Strauch schlagen alle um Längen!

Ein zu kleiner Garten ist übrigens keine Ausrede. Nachdem ich bisher noch kein Gewächshaus gebaut habe, pflanzen wir unsere in Blumentöpfen. Wir ziehen die Pflanzen selbst aus Samen vom letzten Jahr. Wie das geht erfahrt ihr bei meinem Freund Thomas, auf www.tomatenfreun.de. Meine Frau fängt im März/April an, ab Juli gibts dann reiche Ernte!

IMG_3325

Normalerweise bauen wir 5-10 Sorten an, dieses Jahr waren das unter Anderem die riesigen Ochsenherz, Feuerwerk, schwarze Black Krim und Black Cherry, die klassisch italienischen San Marzano, gelbe Dattelwein Cocktailtomaten und rote Cocktailtomaten wie Besser Select, Gardeners Delight oder die feine Kleine Thai.

Zu unseren Tomaten gibt es nicht allzu viele Rezepte hier. Meist überstehen sie gerade so den Weg vom Garten in die Küchen um dann direkt gegessen zu werden. Zum kochen viel zu schade. Wir kochen einige als Sauce ein, damit wir auch im Winter was von dem tollen Geschmack haben, die meisten essen wir einfach so oder als Tomate mit Mozzarella und Basilikum.

Ein leckeres Rezept möchte ich trotzdem niemandem vorenthalten, eine Tomatentarte als besondere Art der Tricolore aus Tomate, Käse und Basilikum.

Tomatentarte

Als erstes macht man einen Mürbteig aus Mehl, Butter, Ei, Salz und etwas saurer Sahne. Damit eine Tarteform auskleiden und kalt stellen.

Der Belag besteht aus Quark, Eiern und Milch, das wird mit Salz, Pfeffer und Muskat verquirlt. Währenddessen Parmesan unterreiben und kleine Stücke Mozzarella unterheben. Parmesan schmeckt ein wenig kräftiger als nur Mozzarella, man kann aber nach Geschmack variieren.

Während die Tarte im Ofen ist macht man Pesto dazu, Basilikum wird mit Zitronensaft, Honig, Salz und Pfeffer püriert. Am Ende noch einen Schuss Öl dazugeben. Ein anderes Rezept für Pesto findet ihr auch hier: Rucolapesto.

Die fertige Tarte wird mit frischen Tomaten belegt. Man könnte auch die Tarte mit Tomaten noch 2 Minuten in den Ofen geben, dann werden die Tomaten leicht angegart. Nur nicht zu lange, damit sie schön frisch bleiben. Am Ende Pesto drüber und servieren!

Welcher Wein eignet sich wohl dazu am Besten? Der erste Gedanke wäre sicher Rotwein. Zu Tomaten und Käsegebäck. Aber wir haben einen Gelben Muskateller dazu getrunken, eine gute Wahl!

Muskateller

Der Muskateller der Winzervereinigung aus Krems ist genau der richtige Begleiter. In dieser Initiative haben sich sehr viele Winzer zusammengeschlossen (knapp 1.000), das bürgt für gleichbleibendes Geschmacksniveau. Wenngleich man aus einer solchen Kooperation selten ganz außergewöhnliche Tropfen bekommt, erhält man häufig einen guten und ausgewogenen Wein.

Der Muskateller schmeckt rebentypisch ein wenig würzig nach Muskatblüte und Holunderblüten. Der Wein ist sehr lebendig im Glas, fast schon ein wenig spritzig. Das Fruchtige harmoniert ausgezeichnet mit den Tomaten, die Struktur im Glas bietet dem würzigen Pesto Paroli. Und die Käsetarte verträgt gut einen süßlichen Begleiter.

Auch der Preis von deutlich unter 10 € spricht für den Wein, eine gute Wahl zu vielen Sommergerichten.