Brokkolicremesuppe mit gerösteten Maronen und Tomatenquiche mit karamellisierten Schwarzwurzeln im Pfannkuchenpäckchen

Vegetarische Küche hat nicht zwangsweise was mit leichter Kost zu tun 😉

Vorweg gibts eine Brokkolicremesuppe mit Maronen und als Hauptgang eine Tomatenquiche mit karamellisierten Schwarzwurzeln im Pfannkuchenpäckchen.

Die Brokkolisuppe geht sehr einfach, Brokkoli kochen und die gekochten Röschen pürieren. Dem Geschmack tut es gut noch eine Kartoffel dazuzugeben. Einen Schuss Gemüsebrühe dazu und etwas Sahne. Die Suppe dann mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Eine Prise Cayenne macht sich auch recht gut!

Brokkolicremesuppe

Als kleines Tuning geben wir dann geröstete Maronen dazu. Die Maronen entweder selbst im Backofen garen und schälen, oder fertig gegarte abgepackte kaufen. Die Maronen dann in Sesamöl schwenken, leicht pfeffern und in die Brokkolicremesuppe geben.

Zur Quiche zuerst mal Mürbteig machen und kalt stellen. In den Mürbteig mixe ich noch italienische Kräuter, macht das Ganze ein bisschen herzhafter. Die Füllung besteht aus Eier, Sahne, Parmesan und einige Bröckchen Feta. Dann Tomaten in Scheiben schneiden und in der Pfanne kurz anrösten. Kleine Auflaufförmchen mit dem Mürbteig auslegen und Tomatenscheiben und die Eier-Käsemasse dazugeben. Das wars schon, ab damit in den Ofen.

Dann Pfannkuchen machen, ganz einfach mit einem Teig aus Mehl, Eier und Milch – oder Sahne. Möglichst dünn ausbacken und warm stellen. Nun die Schwarzwurzeln schälen (Vorsicht, die Milch die ausläuft gibt schön braune Finger) und in kleine Würfel schneiden. In der Pfanne anbraten, dann Puderzucker dazugeben und Farbe nehmen lassen. Die Schwarzwurzelwürfel in die Pfannkuchen geben und verschnüren. Oder einrollen.

Tomatenquiche

Die Schwarzwurzeln schmecken leicht süßlich und nussig, passen hervorragend zum karamellisierten Zucker.

Sowohl die Vorspeise mit Brokkoli und Maronen als auch die Tomatenquiche mit Schwarzwurzeln haben durchaus kräftige Aromen, jeweils mit süßen Anklängen. Der passende Wein dazu sollte die feinen Geschmäcker nicht erschlagen, aber auch nicht untergehen. Ich empfehle zum Beispiel den Riesling Fass 9 vom Winzerhof Thörle.

Riesling

 

Das alte Familienweingut Thörle hat in den letzten Jahren einen rasanten Aufstieg hingelegt und einige Preise eingeheimst. Der Riesling Fass 9 stammt tatsächlich nur aus einem einzigen Fass, ist daher auf 1400 Flaschen limitiert.

Der Riesling ist goldgelb im Glas und in der Nase erkennt man Mineralien. Der Geschmack ist knackig und frisch nach Pfirsich und Ananas. Es ist durchaus Säure vorhanden, aber schön ausbalanciert mit der Frucht der Traube.

Die Flasche liegt bei 10 Euro, mal sehen wie lange das neunte Fass noch reicht…

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